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VÖCKLABRUCK. Immer wieder kommt es vor, dass Luftströme Saharasand nach Oberösterreich wehen, den man vielen Fahrzeugen noch lange ansieht. Der ÖAMTC erklärt, was bei Saharastaub auf dem und im Auto zu tun ist.

Bei Saharastaub ist bei der Reinigung besonders viel Aufmerksamkeit geboten. (Foto: Aloisia Gurtner/ÖAMTC)

Empfohlen wird, eine Autowaschanlage zu nutzen und Innenraumluftfilter zu tauschen. „Nach dem Naturphänomen ist es dann wieder Zeit für eine gründliche Autowäsche, um Lackschäden zu verhindern“, sagt ÖAMTC-Techniker Florian Merker: „Pollen und Saharastaub können aber auch den Innenraumluftfilter verstopfen. Den sollte man ohnehin regelmäßig tauschen lassen.“

Ab in die Waschanlage

Der Mobilitätsclub empfiehlt eine Autowäsche in der Waschanlage, da durch eine zu trockene Reinigung per Hand die Sandpartikel mit dem Schwamm erst richtig in den Lack einmassiert werden und Kratzer entstehen können. „Die Motorwäsche sollte man aber besser einer Fachkraft anvertrauen. Denn wer selbst mit dem Hochdruckreiniger im Motorraum herumhantiert, riskiert Schäden an der Fahrzeugelektronik“, weiß der ÖAMTC-Techniker. Bei dieser Gelegenheit kann auch der Stand von Kühlwasser, Scheibenwaschwasser und Öl überprüft und der Lack mit Konservierungsmitteln wie Autowachs behandelt werden. Nach einer gründlichen Wäsche sollte das Fahrzeug auch auf Lack- und Glasschäden untersucht werden.

Die letzten Schritte

Den Abschluss bildet die Innenreinigung: Zur Beseitigung des groben Schmutzes nimmt man am besten einen Staubsauger. Für klare Sicht befreit man die Scheiben mit Fensterreiniger von Schmutzbelägen.


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