Volksschüler durften „ums Leben“ würfeln
FRANKENBURG. Auf eine kleine Schultournee begab sich kürzlich eine Abordnung des „Frankenburger Würfelspiels“.

In einer dramatisch dargebotenen Kurzaufführung im Pfarrsaal wurde etwa den dritten und vierten Klassen der Volksschule Frankenburg eindringlich veranschaulicht, was vor Kurzem im Sachkunde-Unterricht durchgenommen wurde: das traurigste Kapitel in der Geschichte der Marktgemeinde, als im Jahr 1625 aufständische Bauern um ihr Leben würfeln mussten. Eine Ahnung davon, wie schrecklich so ein Spiel um Leben und Tod ist, bekamen jene Schüler, die vom Henker und seinen Knechten zum Würfeln auf die Bühne beordert wurden.
Anschließend wurden auch die Volksschule und die Mittelschule in Vöcklamarkt mit Kurzaufführungen bedacht. Schüler und Lehrer aller drei Schulen zeigten sich von der Intensität der Darbietungen tief beeindruckt und wurden von den Würfelspielern mit Freikarten für die „echten“ Aufführungen beschenkt.
Übrigens: Die Würfelspielgemeinde hat heuer im Sommer zwei Ferialjobs zu vergeben. Schüler und Studenten, die zeitlich flexibel und vielleicht auch Technik-interessiert sind, können sich unter michael.neudorfer@wuerfelspiel.at bewerben


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden