„Österreichische Rescue Challenge“: 35 Teams, fünf Nationen, ein Ziel
OBERWANG. Bei den Technischen Hilfeleistungstagen werden schwere Verkehrsunfallszenarien nachgestellt, um dann von den teilnehmenden Rettungsteams abgearbeitet zu werden. Sie werden dabei von internationalen Schiedsrichtern und speziell geschulten Unfalldarstellern genau beobachtet und bewertet. Dieser Herausforderung stellen sich ein Damenteam aus Spanien und 34 Männerteams aus Österreich, Italien, Kroatien und Tschechien.

Die „Technischen Hilfeleistungstage“ in Österreich werden seit dem Start 2010 in Zirl (Tirol) jährlich veranstaltet. Ziel ist es, den Sanitäter zum Verletzen in das Unfallfahrzeug zu bringen. Dieser kann dort den Zustand und das Verletzungsmuster beurteilen, um dann die entsprechende Rettungsstrategie an das Team weitergeben zu können. Ermöglicht der Zustand des Patienten eine „wirbelsäulenschonende“ achsengerechte Rettung, sollte diese in der Sollzeit von 20 Minuten durchgeführt werden. Diese Zeitvorgabe ist mit dem Richtwert der „Golden hour of shock“ begründet, wobei 20 min für Alarmierung und Anfahrt, und 20 min für den Transport ins Krankenhaus vorgesehen sind.
Feedbackrunden
Nach Abarbeitung des Unfallszenarios, bekommen die teilnehmenden Teams die Möglichkeit, mit den Schiedsrichtern und Patientendarstellern in der Feedbackrunde ihre individuellen Verbesserungspotenziale gemeinsam zu besprechen. Somit ist die Rescue-Challenge nicht als Wettbewerb zu sehen, sondern als Ausbildungsveranstaltung. Selbst als Zuschauer kann man dabei durch Beobachten der anderen Teams lernen und durch Gespräche und Diskussionen mit anderen Gleichgesinnten neues Wissen erwerben und vorhandenes vertiefen. Auch die Trainings in der Vorbereitung zu dieser Veranstaltung verbessern die Zusammenarbeit, und verbessern die Routine der Teams.


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