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VÖCKLABRUCK. Mit dem Schulanfang beginnt ein neuer Abschnitt im Leben eines Kindes. Es wird selbstständiger und lernt eine neue Welt kennen. Damit es dabei sicher unterwegs ist, sollten Eltern bei der Vorbereitung des Schulweges einiges beachten.

Kinder auf dem Schulweg (Foto: Volker Weihbold)
Kinder auf dem Schulweg (Foto: Volker Weihbold)

Viele Autos, unübersichtliche Straßen und fehlende Fußgängerüberwege können die Sicherheit auf dem Weg beeinträchtigen. Deswegen ist es ratsam, sich vor dem Schulanfang über die nötigen Sicherheitsmaßnahmen zu informieren.

Eltern begleiten Kinder

Dazu ist es aber auch wichtig, dass zu Beginn die Eltern ihre Kinder meist die ersten Tage zur Schule begleiten. Ob zu Fuß, mit dem Auto oder dem Bus – wachsame Eltern sorgen für Sicherheit im Straßenverkehr und bringen ihre Kinder wohlbehalten ans Ziel. Ab einem gewissen Alter wollen Kinder den Schulweg jedoch allein bestreiten. Sie möchten selbstständiger werden und nehmen somit regelmäßig allein am Straßenverkehr teil. Dabei ist es wichtig, dass sie den Weg gut kennen, den Verkehr gut abschätzen und ihre Umgebung auf sich aufmerksam machen können.

Es ist darauf zu achten, dass das Kind noch genügend Zeit für den Schulweg hat und nicht hetzen muss. Der kürzeste Weg zur Schule ist nicht immer der sicherste. Besser ist es, einen Schulweg auszusuchen, der hohes Verkehrsaufkommen und gefährliche Kreuzungen meidet. Auch wenn der Weg durch die ruhigeren Seitenstraßen vielleicht länger dauert, ist das Kind doch sicherer unterwegs.

Mithilfe von Zebrastreifen können Kinder auf dem Schulweg leichter die Fahrbahn überqueren, breite Gehwege sorgen für mehr Sicherheit, Schülerlotsen tragen zur Schulwegsicherung bei. Ein sicherer Schulweg ist nur die halbe Miete. Übung macht den Meister. Daher sollten Eltern frühzeitig anfangen, die wichtigsten Vorschriften zu vermitteln und ihre Umsetzung trainieren.

Dazu gibt es vom Verkehrsministerium zehn gute Tipps für einen sicheren Schulweg. Diese Tipps sind auf der Homepage des Ministeriums unter www.bmvit.gv.at zu finden.

„Sichtbarkeit ist Sicherheit“

Chefinspektor Michael Saler vom Verkehrsreferat der Bezirkspolizei in Vöcklabruck weist auch auf die Wichtigkeit der gut sichtbaren Kleidung bei den Kindern hin. Die Eltern sollen ein Augenmerk darauf haben, dass Schultaschen mit reflektierendem Material ausgestattet sind. „Insbesondere Schulanfänger, aber auch Volksschulkinder der höheren Klassen, sollten die vom Land OÖ und dem Zivilschutzverband zur Verfügung gestellten Kinderschutzwesten tragen“. Aber auch, wenn sie ihre Kinder mit dem Auto zur Schule oder zum Kindergarten bringen und auch dort wieder abholen, sowie überhaupt, wenn Sie ein Kind mit dem Auto mitnehmen - unbedingt auf die entsprechende Rückhalteeinrichtung (Kindersitz, Gurt) achten. Auch dann, wenn die Fahrt nur kurz ist.“ Die Polizei weist darauf hin, dass bei Verstößen gegen die Vorschriften rigoros eingeschritten wird, besonders bei Schwerpunktaktionen. „Dazu fühlen wir uns im Sinne der Sicherheit der Kinder verpflichtet“, so das Verkehrsreferat des Bezirkspolizeikommandos (BPK) Vöcklabruck. Bei Verstößen drohen zudem hohe Geldstrafen und eine Eintragung ins Führerscheinregister.

Informationen dazu gibt es umfassend beim ÖAMTC/ARBÖ aber auch bei jeder Polizeidienststelle und natürlich Rückfragen direkt auch an Michael Saler, BPK Vöcklabruck.


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