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OTTNANG. „Ich habe dieses Haus nicht gesucht, es hat mich gefunden“, sagt Hubert Gumpinger über den Kienastenhof. Vor 23 Jahren eigentlich als Grundstück gekauft, war das Gebäude schon zum Abbruch freigegeben. Ein wunderschöner Hauskeller führte jedoch dazu, dass Gumpinger nun dieses Kleinod seit 21 Jahren renoviert.

 (Foto: privat)
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Auch der geschichtliche Hintergrund ist interessant: In einem Dokument aus dem Jahr 1631 wird erwähnt, dass der Kienastenhof den Zehent bei der Herrschaft in Wartenburg abgeliefert hat. „Wir werden hier noch weiterforschen“, so Gumpinger.

Der Kienastenhof hat sich im Laufe der Jahre entwickelt: ein großer, im Vorhaus eingemauerter Backofen bot sich an, dort Holzofenbrot zu backen. Der Innenhof mit Brunnen lad ein zum Sitzen. Die Produkte aus der Landwirtschaft (Brot, Schwein, Schaf, Reh, Obst) werden in der kleinen Mostschänke verarbeitet.


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