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FRANKENBURG. Jedes Jahr organisiert Erwin Hofbauer vom Heimatverein Frankenburg eine Reise in die Geschichte eines Ortes in der Region. Heuer war die Stadt Schwanenstadt an der Reihe, die mit Frankenburg nicht nur eine bedeutende historische Persönlichkeit gemeinsam hat. Adam Graf Herberstorff, der nach dem Frankenburger Aufstand 1625 die Bürger und Bauern um ihr Leben würfeln ließ, veranlasste nur zwei Jahre später die Stadterhebung Schwanenstadts.

Der Frankenburger Heimatverein mit Hans Hintermüller (2.v.re.) vor der Glashütte (Foto: Peter Treibenreif)

Dass er sich an der Wertsteigerung seiner Besitzungen dort nur zwei Jahre freuen konnte, weil er 1629 auf Schloss Ort starb, erzählte der Kustos des Heimathauses Pausingervilla, Hubert Kienbauer. Der Künstler Franz Xaver Pausinger, der in Frankenburg wohnte, ist die nächste historische Verbindung und schließlich bewunderten die Frankenburger die prächtigen Glasfenster ihrer Künstlerin mit Weltruf, Maria Moser, in der Stadtpfarrkirche.

Hubert Kienbauer führte die Heimatvereinsgruppe auch durch die Stadt, wo die Teilnehmer von Bürgermeisterin Doris Staudinger im Rathaus empfangen wurden. Den Höhepunkt des Besuchs bei den Nachbarn stellte der Einblick in die Glaserzeugung in der Voralpenland-Glashütte dar. Hans Hintermüller und seine Glasmacher begeisterten die Besucher aus der Würfelspielgemeinde mit ihren zerbrechlichen Kunstwerken.


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