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VÖCKLAMARKT. Die Bezirkshauptstadt Vöcklabruck steht im Mittelpunkt des neuen Krimis „Die Szene“ von Autorin Elisabeth Gebetsberger.

Autorin Elisabeth Gebetsberger präsentiert ihren ersten Krimi "Die Szene". (Foto: Linda Mayr)
  1 / 2   Autorin Elisabeth Gebetsberger präsentiert ihren ersten Krimi "Die Szene". (Foto: Linda Mayr)

Das Erstlingswerk von Elisabeth Gebetsberger hat es in sich: Eine junge Frau mit einer schwierigen Vergangenheit wird ermordet im Bachwald von Vöcklabruck aufgefunden. Unter Verdacht steht Moritz, ein Bekannter aus ihrer Jugend. Der Polizist Felix, ein ehemaliger Freund des Mordopfers, versucht der Sache auf den Grund zu gehen. Es offenbart sich ein undurchsichtiges Netz, in dem alte Feinde und Freunde ebenso verwickelt sind, wie politische Kräfte, die Europa nach verheerenden Terroranschlägen in ihrem eisernen Zangengriff halten.

Stadtturm auf dem Cover

„Die Szene“ lebt von Elementen aus dem Vöcklabrucker Raum, was den Krimi besonders für Einheimische interessant macht. Auf dem Buchcover, das von der Mondseerin Barbara Edtmayer gestaltet wurde, ist einer der Vöcklabrucker Stadttürme zu sehen.

Szenen teilweise aus dem Leben gegriffen

Manche, der in Buch beschriebenen Situationen, sind tatsächlich so passiert, wie Elisabeth Gebetsberger schildert: „Die Geschichte orientiert sich stark an meinem Leben als Jugendliche. Der Schreibprozess hat mir persönlich geholfen, gewisse Rauheiten, die das Leben mit sich bringt, zu verarbeiten. Zwar sind diese im Buch oft stark überzogen dargestellt, dennoch kann die Erzählung jungen Menschen aufzeigen, was okay ist und was nicht.“

Mitglied einer „Mädchen-Gang“

Die Vöcklamarkterin, die elf Jahre als Flugbegleiterin arbeitete, liebt Krimis schon seit ihrer Kindheit: „Besonders spannend fand ich die Knickerbocker-Bande von Thomas Brezina. Meine Freundinnen und ich haben damals nach diesem Vorbild selbst eine Bande gegründet und Fälle gelöst. In meiner Jugend war ich in einer 'Mädchen-Gang'. Die Mitglieder dieser Gang haben als Inspiration für einige der Charaktere in meinem Krimi gedient, wo sie als Moonshine-Gang auftreten.“

„Schreiben ist für mich ein Vergnügen“

Elisabeth Gebetsberger und ihre Geschwister waren Stammkunden in der örtlichen Bibliothek. Gemeinsam mit ihrer älteren Schwester verfasste sie schon früh kurze Kriminalgeschichten. „Es entstanden skurrile Erzählungen, die durch witzige Elemente ergänzt wurden. Wir haben damals beim Vorlesen der Geschichten sehr viel gelacht. Seither empfinde ich das Schreiben als Vergnügen, als ein Spiel mit den Worten. Ich habe auch versucht, 'Die Szene' durch humorvolle Noten aufzulockern, zum Beispiel in dem ich eine boshafte Figur ins Lächerliche ziehe. Dabei muss ich selber manchmal lachen und ich hoffe, dass ich auch meine Leser damit erheitern kann“, so die 39-jährige, die in ihrem Hauptberuf als freie Übersetzerin arbeitet.

Mit Corona kam der Ansporn

Den Ansporn zum Schreiben bekam sie im ersten Corona-Jahr. „Durch die radikale Entschleunigung fand ich die innere Ruhe, um mich dem Schreiben zu widmen. Jedem Tag entwickelten sich neue Ideen in meinem Kopf und aus vielen Puzzleteilen entstand ein roter Faden und schließlich ein ganzer Krimi“, so Gebetsberger

Als E-Book und Taschenbuch erhältlich

„Die Szene“ ist auf verschiedenen Onlineshops als E-Book bzw. als Taschenbuch, sowie in den Buchhandlungen Neudorfer und Thalia erhältlich.

Gewinnspiel

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