Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

VÖCKLABRUCK. Beim VöcklaBRUCKNERfest folgten hunderte Menschen den ab-Spuren durch ganz Vöcklabruck. Karin Eidenberger, Organisatorin und künstlerischer Kopf, und ab-Pressesprecher Hans Gessl begleiteten durch das zweitägige Programm.

Orchester der Stadt Vöcklabruck (Foto: KUF)
Orchester der Stadt Vöcklabruck (Foto: KUF)

Bei der Brucknerroas am Samstag konnten die Besucher die unterschiedlichsten Beiträge hören und sehen - von Brauchtum über Vereinskultur, Kunst und Geschichte bis hin zu Musik und Kulinarik war für jeden etwas dabei. Die Kirchen und weiteren Spielstätten waren bis auf den letzten Platz gefüllt. In der Stadtpfarrkirche fanden sich der Chor der Musikmittelschule Timelkam, der Stelzhamerchor Ungenach, aus der Landesmusikschule Vöcklabruck der Teeniechor, sowie Orgelschüler ein. Die Organisten ließen auf der Orgel der Stadtpfarrkirche, die bis heute noch zwei Register aus der Zeit Anton Bruckners besitzt, symphonische Orgelmusik von erklingen. Die Chöre suchten ebenso den Bezug zu Bruckners Musik.

Im übervollen Heimathaus, in dem sich auch der Gedächtnisraum befindet, musizierten die Vöcklabrucker Spielleut. Nach dem Bruckner sehr oft und gerne als Landlgeiger aufgetreten ist, hätte er bestimmt eine große Freude gehabt, selbst zur Geige gegriffen und mitgespielt. Parallel dazu konnte im Lebzelterhaus die Ausstellung ‚Alles Anton!‘ vom Hausruckviertler Kunstkreis sowie die Bruckner-Marionette von Gabriele Lenz besucht werden. David Wagner machte für sein Projekt ‚Wagner radelt Bruckner‘, dessen Ergebnis im Herbst zu sehen ist, Halt in der Brucknerstraße. Die Radlobby begleitete ihn trotz dem nicht enden wollenden Regen.

In der Kirche Maria Schöndorf traten der Stadtchor Liedertafel Vöcklabruck, dessen Ehrenmitglied Bruckner war, und der Stadtchor Gmunden mit Pianistin und Organistin Keiko Hattori und Flötistin Margit Eilmannsberger auf. An der Orgel brillierte Mag. Bernd Geißelbrecht mit Werken von Bruckner, seinem Schüler Franz Schmidt und seinem musikalischen Gegner Johannes Brahms.

Den Schlusspunkt setzte das bekannte Singer/Songwriter Duo Andyman aus Vöcklabruck mit drei großartigen Uraufführungen. Mit einem Augenzwinkern begab sich das Duo auf die Suche nach den künstlerischen Eingebungen und seelischen Stärkungen, die Bruckner in seiner Lieblingsstadt Vöcklabruck erfuhr und ging der Frage nach ob er sein Werk ohne die Vöcklabrucker Inspirationen überhaupt schaffen hätte können. In der Landesmusikschule fand der Tag einen gemütlichen Ausklang mit Jazzensembles der LMS und kulinarischer Versorgung durch die Stadtmusik und die Goldhauben.

Am zweiten Tag versuchte sich das Orchester der Stadt Vöcklabruck unter der Leitung von David Pennetzdorfer zum ersten Mal in einer Bruckner Sinfonie. Das zu Begeisterungsstürmen hingerissene Publikum erlebte eine Sternstunde des Orchesters der Stadt Vöcklabruck und dankte dafür mit Standing Ovations.

Der Brucknerkaffee und die Brucknerschokolade, die bei der Eröffnung vom Weltladen Vöcklabruck in Zusammenarbeit mit Schülerinnen der Don Bosco Schulen präsentiert wurden, sind ab sofort im Weltladen Vöcklabruck erhältlich.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden