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ST. GEORGEN. Die Unterschutzstellung des Aignerhauses war 1994 der Anstoß für die Gründung des Heimatvereins Attergau. Dabei wurde die Schaffung eines Bauern- und Handwerkermuseums im Aignerhaus ins Auge gefasst. Nun feiert der Verein bereits sein 30-jähriges Bestehen.

Aignerhaus in St. Georgen (Foto: Heimatverein/Hauser)
Aignerhaus in St. Georgen (Foto: Heimatverein/Hauser)

Noch bevor 1999 das Aignerhaus als Museum eröffnet wurde, wurde schon 1995 das Pfarrmuseum im ehemaligen Vicariatshaus eingerichtet. Gründungsobmann Hans Starzinger und einige wenige ehrenamtliche Mitstreiter:innen schafften in wenigen Jahren mit dem Pfarrmuseum, dem Freilichtmuseum Aignerhaus und den Ausstellungen im Haus der Kultur drei museale Einrichtungen in St. Georgen im Attergau.

So wie es in den Statuten vorgesehen ist, wurden neben den Museen auch Forschungsaktivitäten gesetzt. Helmut Pachler verfasste mehrere Bücher zur Geschichte des Attergaus. 2005 und 2006 wurden drei Keltengräber in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt ausgegraben und die restaurierten Funde ausgestellt.

2010 übernahm Franz Hauser die Führung des Vereins. Schwerpunkt war die Erforschung eines römischen Gutshofes in Königswiesen in den Jahren von 2015 bis 2021.

Sonderausstellungen zum Jubiläum

Auf Initiative des Heimatvereins und Interessierten aus 12 Regionsgemeinden wurde die Internetplattform atterwiki.at geschaffen, in der bis jetzt 1.200 Artikel und mehrere tausend Fotos aus der Region Attersee-Attergau der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt wurden.

Das 30-jährige Bestandsjubiläum wird vor allem mit mehreren Sonderausstellungen in den einzelnen Museen begangen. Nähere Details zu den Ausstellungen gibt es auf www. attergau-museen.at.


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