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ATTERSEE. Von 30. Juli bis 4. August verwandelt sich der malerische Attersee wieder einmal in ein Freilichtmuseum, in dem schöne alte Holzboote die Hauptrolle spielen: Die Atterseewoche – auch als Traditionswoche bekannt – steht vor der Tür. Zugelassen sind ausschließlich Segelboote, die vor 1975 erbaut wurden oder nach alten Plänen aus Vollholz gefertigt sind.

Team Poell (Foto: Sport Consult, Gert Schmidleitner)
Team Poell (Foto: Sport Consult, Gert Schmidleitner)

Von Dienstag, 30. Juli, bis Sonntag, 4. August, werden 41 Oldtimer im Union-Yacht-Club Attersee erwartet, bereit, sich im seglerischen Wettbewerb zu messen, der an ein Oldtimer-Rennen historischer Autos erinnert. Sportlich geht es bei der Atterseewoche aber um Bestzeiten und schnell bewältigte Distanzen.

Seit ihrer ersten Austragung im Jahr 1887 im Union-Yacht-Club Attersee findet die Atterseewoche – ausgenommen in Kriegszeiten – jährlich statt. Die Segler navigieren teilweise noch immer auf den historischen Kursen, wie beispielsweise der zum 96. Mal stattfindenden „Langen Wettfahrt“.

Die Sonderklassen werden im Rahmen der Atterseewoche die Österreichische Meisterschaft austragen. Im vergangenen Jahr segelte sich Albert Sturm (UYCAs) auf der „Bibelot II“ mit seiner Crew Adi Lüzlbauer, Peter Pessl und Tobias Harring zum Meistertitel. Die Klasse der 22m² Rennjollen wurde von den Brüdern Matthias, Johannes und Sebastian Poell (UYCAs) auf „Pan II“ gewonnen. Bei den O-Jollen siegte Johannes Musger (SVW-YS) auf „Fanny“ punktegleich vor Herbert Böhm (SC AMS). Die Klasse Yardstick wurde von August Schramm (UYC Wolfgangsee) mit seiner Crew Niko Delle-Karth und Udo Moser auf der 20m² Rennjolle „Quixie“ gewonnen. Größenteils treten die letztjährigen Sieger wieder an, um ihre Titel zu verteidigen.


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