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VÖCKLABRUCK. Die Nichtschwimmer-Zahl steigt, immer wieder enden Badeunfälle tödlich. Dank der Schwimm-Initiativen des Jugendrotkreuzes sind Kinder und Jugendliche im Sommer sicherer unterwegs.

Wassersport in all seinen Facetten ist ohne Schwimmkompetenz ein „No-Go“. (Foto: OÖRK/Vöcklabruck/JRK)

Die Badesaison befindet sich am Höhepunkt. Viele Familien nutzen das sonnige Wetter, um gemeinsam eine schöne Zeit am Wasser verbringen zu können und sich abzukühlen. Ein überraschend großer Teil der Badegäste ist jedoch ungeübt. Laut Erhebungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) kann jeder Zehnte zwischen fünf und 19 Jahren nicht schwimmen. Statistiken zufolge ertrinken jedes Jahr zwischen 22 und 47 Menschen in Österreich. Bei tödlichen Kinderunfällen ist Ertrinken sogar die zweithäufigste Todesursache. „Jedes Kind soll schwimmen können. Schwimmen ist eine Lebenskompetenz und Schwimmunterricht hilft, Leben zu retten“, unterstreicht JRK-Schwimmreferentin Birgitt Oberweger die Bedeutung dieser Fähigkeit. Die motorischen Voraussetzungen um richtig zu schwimmen, bringen Kinder ab fünf Jahren mit.

Jugendrotkreuz steigert die Fähigkeiten beim Schwimmen

Das Jugendrotkreuz startet daher bereits in der Volksschule mit verschiedenen Programmen zur Unterstützung der Pädagoginnen und Pädagogen in der Schwimmförderung, wie z.B. mit den Aktionen „Unsere Klasse schwimmt“ und dem „Pinguincup“. Alleine im vergangenen Schuljahr legten 1.390 Kinder und Jugendliche im Bezirk Vöcklabruck ein Schwimmabzeichen mit dem Jugendrotkreuz ab.

Interessantes Unterrichtsmaterial und spannende Bewerbe

Bereits mit ROKO im Kindergarten bietet das Jugendrotkreuz altersgerechte Unterrichtsmaterialien. Eine App und Online-Materialien zum Thema Schwimmen und Sicherheit im Wasser ergänzen das Angebot für Schulkinder. Darüber hinaus veranstaltet das OÖ. Jugendrotkreuz seit mehr als 30 Jahren den Pinguincup, um jungen Schwimmen einen weiteren Anreiz zum Schwimmen lernen zu geben. Zusätzlich werden jedes Jahr in der ersten Ferienwoche, gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule, engagierte Pädagogen und Studenten zum Retter- bzw. Rettungsschwimmlehrer ausgebildet.

 Erste Hilfe rettet Leben

„Besonders bei Badeunfällen zählt im Notfall jede Sekunde“, so Diplom-Pädagogin Oberweger. Wie man im Fall der Fälle reagiert, erfahren die Teilnehmer von Erste-Hilfe-Kursen, die regelmäßig an den Dienststellen des Roten Kreuzes stattfinden. Weitere Informationen und Termine in der Nähe auf www.erstehilfe.at

 

 


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