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PÖNDORF. Im Bestreben, Leben zu retten, hat die Metzgerei Maier in Zusammenarbeit mit der Vöcklakäserei und der Gemeinde Pöndorf kürzlich einen tragbaren Defibrillator für die Bevölkerung der Region gespendet. Die Kosten für das Gerät wurden gleichmäßig aufgeteilt.

Der neue Defibrillator ist an einer Außenwand angebracht. (Foto: Johann Zieher)
Der neue Defibrillator ist an einer Außenwand angebracht. (Foto: Johann Zieher)

Bei einem plötzlichen Herztod zählt jede Sekunde. „Ohne rasche Hilfe sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit dramatisch“ erläutert Christoph Ostermann, Geschäftsführer der Metzgerei Maier und Freiwilliger Sanitäter beim Roten Kreuz OÖ. „Deshalb ist ein Defibrillator so wichtig, um Leben zu retten“ betont er ergänzend. Es war ihm ein besonderes Anliegen, da er aus eigener Erfahrung weiß, dass ein plötzlicher Herzstillstand jeden treffen kann. Nach einem Notruf dauert es oft eine Weile, bis die Rettungskräfte eintreffen. In diesen kostbaren Minuten können jedoch durch schnelle Reanimationsmaßnahmen Leben gerettet werden.

Auch für die Vöcklakäserei in Pöndorf hat die Anschaffung des Defibrillators eine große Bedeutung. Sylvia Schindecker, Geschäftsführerin der Genossenschaft, war von Anfang an von der Idee begeistert: „Wir sind sehr stolz, einen Beitrag zu diesem wichtigen Rettungsprojekt leisten zu können. Unsere Käserei ist sehr eng mit der Region verbunden und so ist es nur logisch, dass wir uns hier aktiv beteiligen.“

Standort im Gemeindezentrum

Der Standort des Defibrillators wurde mit Bedacht gewählt. Er befindet sich auf dem Gelände der Metzgerei Maier, direkt beim neuen Metzgereigeschäft. Der Defibrillator wurde an der Außenwand montiert und ist somit rund um die Uhr zugänglich. Die Metzgerei liegt im Ortszentrum von Pöndorf und ist bestens erreichbar.

Bei der Übergabe des Geräts bedankte sich Bürgermeister Johann Zieher bei Christoph Ostermann und Sylvia Schindecker für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Anschaffung des Defibrillators. „Wir haben ein hochwertiges und einfach zu bedienendes Gerät ausgewählt“, so der Bürgermeister. „Es gibt also keinen Grund zur Sorge, wenn man mit dem Defibrillator umgehen muss.“


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