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MONDSEE. Ein simulierter Zimmerbrand im Seniorenwohnheim Mondsee stellte am Freitag Feuerwehr und Pflegepersonal vor eine realistische Herausforderung – mit wertvollen Erkenntnissen.

Einsatzübung in Mondsee (Foto: C. Stoxreiter)
  1 / 3   Einsatzübung in Mondsee (Foto: C. Stoxreiter)

Am Freitagabend rückte die Feuerwehr Mondsee mit dem Übungsbefehl „Brandmeldealarm Seniorenheim Mondsee“ aus – und fand sich sofort in einer realistischen Einsatzsituation wieder. Beim Eintreffen informierte das Pflegepersonal den Einsatzleiter über einen vermeintlich echten Brand im ersten Stock. Dichter Rauch drang aus einem Zimmer, der sich rasch auf den gesamten Trakt ausbreitete.

Gemeinsame Evakuierung und Atemschutzeinsatz

Umgehend wurden die Feuerwehren Guggenberg, Innerschwand und St. Lorenz zur Unterstützung nachalarmiert. Pflegekräfte und Feuerwehrleute brachten die Bewohner geordnet ins Freie, während Atemschutztrupps den „verrauchten“ Bereich durchsuchten. Ein Bewohner – dargestellt durch eine Übungspuppe – wurde mit einem Tragetuch über das Stiegenhaus in Sicherheit gebracht. Anschließend kontrollierten weitere Trupps sämtliche Zimmer, um sicherzugehen, dass niemand zurückgeblieben war.

Praxisnahe Ausbildung mit großem Nutzen

Einsatzleiter Walter Hemetsberger betonte im Anschluss die Bedeutung solcher Übungen: Derartige Szenarien seien entscheidend, um Abläufe zu verinnerlichen und das Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Pflegepersonal zu verbessern. „Die gute Kenntnis der Räumlichkeiten und die eingespielte Zusammenarbeit können im Ernstfall Leben retten“, erklärte Hemetsberger.

Auch Bürgermeister Josef Wendtner und Abschnittsfeuerwehrkommandant Alexander Neuhauser beobachteten die Übung vor Ort und zeigten sich beeindruckt vom professionellen Vorgehen der insgesamt 46 Einsatzkräfte. Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich abgeschlossen werden – mit dem guten Gefühl, im Ernstfall bestens vorbereitet zu sein.

 


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