Aus für Libro in Vöcklabruck: Filiale schließt Mitte Jänner endgültig
VÖCKLABRUCK. Die LIBRO-Filiale in der Max-Planck-Straße in Vöcklabruck schließt mit 17. Jänner. Für die vier Mitarbeiter sollen interne Lösungen gefunden werden.
Die Tage der LIBRO-Filiale in der Max-Planck-Straße 1 in Vöcklabruck sind gezählt. Mit 17. Jänner 2026 endet der Verkauf, zwei Tage später wird der Standort offiziell geschlossen. Für viele Stammkunden bedeutet dies das Aus einer langjährigen Einkaufsmöglichkeit für Schul-, Büro- und Papierwaren.
Strategiewechsel im Filialnetz
Hinter der Entscheidung steht eine strategische Neuausrichtung innerhalb der MTH Retail Group. Unter dem Leitmotiv „Fix zam“ wird das Filialnetz angepasst, wobei PAGRO künftig stärker ausgebaut werden soll. Die schrittweise Umstellung von LIBRO- auf PAGRO-Standorte erfolgt laut Unternehmensangaben unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten und veränderter Einkaufsgewohnheiten.
Wirtschaftlichkeit als entscheidender Faktor
Auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit einzelner Standorte spielt dabei eine zentrale Rolle. Nicht jede Filiale kann langfristig bestehen, wenn die Rahmenbedingungen dies nicht mehr zulassen. In solchen Fällen sei eine Schließung trotz aller Bemühungen nicht zu vermeiden, heißt es aus dem Unternehmen.
Mitarbeiter sollen intern weiterbeschäftigt werden
Für die vier Mitarbeiter in Vöcklabruck sollen jedoch Perspektiven innerhalb des Unternehmens geschaffen werden. Nach Angaben der Geschäftsführung wurden Möglichkeiten geprüft, eine Weiterbeschäftigung in nahegelegenen Filialen anzubieten. Damit soll der Übergang sozial verträglich gestaltet werden.
PAGRO-Filiale in Pichlwang bleibt bestehen
Ganz ohne Angebot bleibt die Region dennoch nicht. Am Stadtrand in der Atterseestraße besteht weiterhin eine PAGRO-Filiale. Weitere Standorte von LIBRO und PAGRO befinden sich in Gmunden, Vorchdorf und Schwanenstadt. Zusätzlich steht Kunden der gemeinsame Onlineshop rund um die Uhr zur Verfügung.
„Die Neuausrichtung unseres Filialnetzes erfolgt schrittweise und unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten sowie veränderter Einkaufsgewohnheiten. Jede Filiale muss für sich wirtschaftlich bestehen können – wenn das nicht mehr möglich ist, ist eine Schließung leider manchmal unvermeidbar“, betont Ulrike Kittinger, Geschäftsführerin von LIBRO und PAGRO.