Auszeit im 24-Stunden-Café für Betreuer in Vöcklabruck
VÖCKLABRUCK. In Österreich sind gegenwärtig rund 57.000 24-Stunden-Betreuer aktiv. Ihre wichtigsten Herkunftsländer sind Rumänien und die Slowakei. Jedes Jahr sinkt die Zahl der in Österreich tätigen Betreuungskräfte jedoch um etwa 3.000. Grund genug, den derzeit aktiven Betreuern einmal im Monat im 24-Stunden-Café eine Auszeit zu gönnen und ihre fürsorgliche Arbeit entsprechend zu würdigen.
Der „Treffpunkt Mensch & Arbeit Vöcklabruck“ der Diözese Linz lädt zu den regelmäßigen Treffen ein, die für viele 24-Stunden-Betreuer zu einem wichtigen Fixpunkt geworden sind. Vorbereitet werden die Zusammenkünfte von Elena, Martha und Mathilde. Das Team der drei Ehrenamtlichen gestaltet die Treffen mit viel Sorgfalt und schafft einen passenden Rahmen. Das beginnt beim Tischschmuck und reicht bis zu Mehlspeisen und anderen kleinen Speisen. Die Wertschätzung für die Betreuer und ihre Arbeit ist dabei deutlich spürbar. „Die Betreuer leisten eine so wertvolle Arbeit, für die sie viel mehr Anerkennung bekommen sollten“, sagt Cornelia Kienberger vom Treffpunkt Mensch & Arbeit. „Die Idee hinter unserem Angebot ist es, den Betreuern etwas zurückzugeben, danke zu sagen und vor allem unseren Respekt vor ihrer wichtigen Arbeit auszudrücken. Auch neue Gesichter sind immer willkommen.“
Respekt und Anerkennung als Basis
Das Besondere an den Treffen ist, dass die Betreuer abschalten und sich in einem geeigneten Rahmen austauschen können. Respekt und Anerkennung für ihre wichtige Arbeit bilden die Grundlage dafür. So entsteht Zeit zum Unbekümmertsein, ein wichtiger Ausgleich zur anstrengenden und fordernden Tätigkeit. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen. „Es ist schön, dass es für uns eine Möglichkeit gibt, zusammenzukommen und uns auch einmal in der Muttersprache zu unterhalten. Wir haben bei den Treffen viel Spaß und können uns dabei entspannen“, berichtet eine Besucherin.
Die nächsten Treffen finden am Mittwoch, 25. Februar, und am Mittwoch, 25. März, jeweils von 13 bis 16 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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