Grenzwanderung mit Tiefgang in Zell am Pettenfirst
ZELL AM PETTENFIRST. Bei strahlendem Frühlingswetter veranstaltete die Gesunde Gemeinde Zell am Pettenfirst die zweite Etappe ihrer Grenzwanderung. Zahlreiche Wanderbegeisterte machten sich gemeinsam auf den Weg entlang der Gemeindegrenze.

Angeführt wurde die Wandergruppe von Franz Gruber, ehemaliger Jagdleiter von Zell am Pettenfirst. Er vermittelte unterwegs Wissenswertes über Natur, Landschaft und die Geschichte der Region.
Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch des Südfeldstollens in Thomasroith. Wilfried Eckstein führte die Gruppe durch den Stollen, der 1960 als letzter in der Region angeschlagen wurde und heute als Schaustollen zugänglich ist. Ein Film über die Entwicklung des Bergbaus sowie die anschließende Besichtigung zeigten, unter welch harten Bedingungen früher im Bergbau gearbeitet wurde.
Am Fuße des Pettenfirsts führte die Wanderung weiter entlang der Gemeindegrenze bis nach Gerhardsberg. Dort fand die Veranstaltung beim Bürgermeister von Zell am Pettenfirst, Johann Stockinger, einen gemütlichen Ausklang.
Die Grenzwanderung ist eine mehrteilige Veranstaltungsreihe. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl konnten diesmal nicht alle Interessierten teilnehmen. Für die dritte und finale Etappe am Freitag, 10. Oktober, wird daher eine frühzeitige Anmeldung empfohlen. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Gemeinde.


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