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Aquamot aus Vöcklamarkt: Wie 800 neue Quadratmeter den E-Bootsmotor-Pionier weiter antreiben

Thomas Leitner, 16.03.2026 09:52

VÖCKLAMARKT. Rekordumsatz, neue Modelle und 80 Prozent Exportquote. Aquamot aus Vöcklamarkt baut seine Erfolgsgeschichte mit voller E-Power weiter aus.

Aquamot-Geschäftsführer Georg Schmidinger (Foto: Auqamot Electric Motors)
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Aquamot aus Vöcklamarkt zählt längst zu den weltweit gefragten Spezialisten für Elektro-Bootsmotoren. Das Familienunternehmen hat seine Produktionsfläche jetzt um 800 Quadratmeter erweitert und reagiert damit auf die stark gestiegene Nachfrage. Mit dem Ausbau wächst die Gesamtfläche auf 2.000 Quadratmeter. Für den Zubau investierte das Unternehmen 1,5 Millionen Euro, finanziert aus dem eigenen Cash-Flow.

Mehr Platz für wachsende Nachfrage

Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich Aquamot vom kleinen Betrieb zur internationalen Marke entwickelt. Produziert wird ausschließlich in Österreich. Jährlich verlassen zwischen 1.500 und 2.000 Elektromotoren den Standort in Vöcklamarkt. Das Sortiment umfasst inzwischen rund 100 Modelle für kleine und große Boote. Der jüngste Ausbau dauerte zwei Jahre und war laut Unternehmen notwendig geworden, um die wachsende Nachfrage nach den Antrieben bewältigen zu können.

Rekordumsatz und neue Motoren

Auch wirtschaftlich legte Aquamot kräftig zu. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Rekordumsatz von drei Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Heuer bringt der Betrieb außerdem neue Außenbord-Elektromotoren mit 2,2 bis 6 Kilowatt auf den Markt. Sie sind für Boote bis zu sieben Meter Länge ausgelegt. Die Bandbreite der Produkte reicht insgesamt von 500 Watt bis 50 Kilowatt, dazu kommen Komplettlösungen mit Ladegerät und Batterien.

Von Vöcklamarkt in die ganze Welt

Die Motoren aus dem Bezirk Vöcklabruck sind heute auf heimischen Seen ebenso unterwegs wie in Amsterdam, Indien oder den USA. Die Exportquote liegt bereits bei 80 Prozent. Auch die Zusammenarbeit mit renommierten Schiffsbauern trägt dazu bei.

So setzt etwa der Segelboothersteller Sunbeam auf die Technik aus Vöcklamarkt. Was einst auf einem Bauernhof in Gampern begann, hat sich unter Geschäftsführer Georg Schmidinger zu einer globalen Erfolgsgeschichte in zweiter Generation entwickelt.