Modernisierung der Landesmusikschule Mondsee spießt sich an Kostenübernahme
MONDSEE. Die Marktgemeinde gilt als Zentrum des Mondseelandes. Von einem Zentralort wird viel erwartet. So gilt es, Dinge für eine breitere Öffentlichkeit zu erledigen und auch zu finanzieren. Ein Beispiel dafür ist die Musikschule.

Die Landesmusikschule Mondsee ist die älteste in Oberösterreich. Eine Riesenherausforderung finanzieller Natur ist die nötige Renovierung und der Ausbau. Die Kosten für die geplanten Investition belaufen sich auf 6,8 Mio. Euro. 600 Kinder werden hier unterrichtet, 84 Prozent kommen aus den Umlandgemeinden von Mondsee, 16 Prozent aus Mondsee. Die Hälfte der Kosten würde das Land tragen, die andere Hälfte hätten die Mondseelandgemeinden zu übernehmen. Aber von den Gemeinde Tiefgraben, St. Lorenz und Innerschwand gibt es dafür bis dato keine Zustimmung. Das heißt, Mondsee würde die Kostenhälfte alleine zu stemmen haben. „Es wäre ein großes Ziel, das Projekt in Gang zu bringen“, sagt Mondsees Bürgermeister Josef Wendtner. Er und der Gemeinderat von Mondsee würden generell auch hinter einer Zusammenlegung der Mondseelandgemeinden stehen. In einem gemeinsamen Prozess mit der Bevölkerung gelte es, Ängste zu nehmen beziehungsweise Chancen und Vorteile aufzuzeigen.
Mondsee wird auch ein wichtiger Teil der OÖ. Kulturexpo 2027 zum Thema Pfahlbau. Die Ausstellung wird in den Räumlichkeiten des Kreuzganges der Basilika sowie im geschichtsträchtigen Rehhof stattfinden.
Beim Thema Verkehr gilt es an der B151 die Lücke beim Geh- und Radweg zwischen dem Hotel Lackner und der Seeallee zu schließen. Abgewartet wird hier die Finanzierungszusage, das Projekt liegt bei der Verkehrsabteilung des Landes OÖ. In Mondsee soll eine Parkraumbewirtschaftung eingeführt werden, die leistbar ist. Zudem will man eine Struktur hineinbringen. Gewisse Parkflächen sind derzeit gebührenpflichtig, andere (Parkplatz Nord) wiederum nicht. Für Dauerparker soll es eine Lösung geben.


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