Am Mondsee wurde fleißig geforscht
MONDSEE. Bei perfektem Frühlingswetter besuchten rund 900 Besucher von Jung bis Alt den Standort des Instituts für Limnologie und machten die Lange Nacht der Forschung 2026 zu einem richtig lebendigen Erlebnis.

Die Klimaschulen begeisterten mit einem regionalen, gesunden Büffet und dem fantasievollen Gemeinschaftskunstwerk „Nachhaltiges Zukunftsdorf Kunterbunt“ der Volksschule Zell am Moos. Ergänzt wurde das Ganze durch eine kreativ gestaltete Fotopräsentation der bisherigen Klimaschulen-Ergebnisse. Direkt daneben konnte man die Fotoausstellung „Frauen gestalten Zukunft“ anschauen: Ein Fotoprojekt im Rahmen des Klimaschulenprojektes, wobei Frauen aus dem Mondseeland abgelichtet wurden, die einen nachhaltigen und mutigen Berufsweg eingeschlagen haben - das Ziel: Motivation für junge Frauen und Stärkung von Green Jobs in ländlichen Räumen.
Bei der Klimabündnis-Station „Finden Sie die leichteste Dose?“ wurde mit der Klimawaage spielerisch sichtbar gemacht, wie sehr Alltagsentscheidungen unser Klima beeinflussen.
Richtig lebendig und mit viel Bewegung ging es beim „Klimazirkus Uiuiui“ zu. Kreativ wurde es bei der Upcycling-Station, wo aus alten Jeans, Knöpfen und Papier einzigartige Schmuckstücke entstanden.
Technisch präsentierte sich die KEM-Station mit Fragen wie: „Wie kann ich Energierechnungen verstehen?“, „Lohnt sich ein Speicher?“ oder „Wann ist der richtige Zeitpunkt für Sanierung oder Heizungstausch?“ – unterstützt durch Solarpotenzial-Analysen und Simulationsmodelle.
Ein weiteres Highlight war die FUMO-Station und die Forschungsfrage: „Wie kann durch digitale Hilfsmittel Unterstützung dort ankommen, wo Menschen sie brauchen – und Menschen, die helfen möchten, wirksam eingebunden werden?“


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