Mai brachte Rekordwärme und extreme Trockenheit im Salzkammergut
SALZKAMMERGUT. Der Mai 2026 war im Salzkammergut deutlich wärmer und trockener als im langjährigen Durchschnitt. Laut Meteorologe Christian Brandstätter brachte der letzte Frühlingsmonat rekordverdächtig viele Sommertage und zum Monatsende sogar die erste massive Hitzewelle des Jahres.

Der langjährige Mittelwert für den Mai liegt bei 13,4 Grad. Heuer sorgten mehrere sommerliche Phasen für außergewöhnlich hohe Temperaturen. Die höchsten Werte wurden in Bad Goisern mit 30,9 Grad, in St. Wolfgang und Mondsee mit jeweils 30,5 Grad sowie in Regau mit 30,4 Grad gemessen.
Nach einem sommerlichen Start folgte pünktlich zu den Eisheiligen ab 11. Mai eine markante Abkühlung. Bis zum 17. Mai wurden vielerorts nicht einmal 15 Grad erreicht, örtlich trat nochmals Bodenfrost auf. Die tiefsten Temperaturen wurden am 1. Mai in Oberpilsbach mit minus 2,1 Grad und in Vöcklabruck mit minus 2,0 Grad registriert.
Ab dem 23. Mai setzte sich dann eine außergewöhnliche Hitzeperiode durch. Insgesamt wurden heuer bis zu zwölf Sommertage mit Temperaturen über 25 Grad verzeichnet – ein neuer Rekord.
Auch beim Niederschlag zeigte sich der Mai extrem trocken. In Vöcklabruck fielen lediglich 35,9 Millimeter Regen, in Seewalchen entsprach dies nur rund 31 Prozent des langjährigen Mittels.
Ausblick auf Juni
Für den Juni erwartet die Statistik im Salzkammergut durchschnittlich 10,6 Sommertage und rund 133 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden