Flugzeugabsturz im Attersee: Wrack mit Todesopfern geborgen
STEINBACH AM ATTERSEE. Fünf Tage nach dem tödlichen Flugzeugabsturz im Attersee ist die aufwendige Bergung gelungen. Spezialtaucher befestigten das Wrack in rund 160 Metern Tiefe, ehe es an die Oberfläche gezogen und aus dem See gehoben wurde.

Nach tagelangen Vorbereitungen und mehreren Rückschlägen ist das abgestürzte Kleinflugzeug aus dem Attersee geborgen worden. Am Montagvormittag gingen Spezialtaucher gegen 10.30 Uhr ins Wasser und tauchten zu dem in rund 160 Metern Tiefe liegenden Wrack ab.
Dort befestigten die Taucher das Flugzeug für die Bergung. Die beiden Insassen befanden sich weiterhin im Wrack. Anschließend begann die besonders heikle Phase des Einsatzes: Mithilfe einer Seilwinde wurde das Flugzeug langsam und kontrolliert vom Seegrund in Richtung Wasseroberfläche gezogen.
Wrack mit Kran aus dem Attersee gehoben
Nachdem das Flugzeug die Oberfläche erreicht hatte, wurde es an Land gezogen und schließlich mit einem Kran vollständig aus dem Attersee gehoben. Damit konnte die schwierige Bergungsaktion mehrere Tage nach dem Absturz abgeschlossen werden.
Das Kleinflugzeug war am Mittwoch, 26. August, während eines Schulungsfluges in den Attersee gestürzt. Die Maschine war zuvor in Salzburg gestartet. An Bord befanden sich zwei Personen aus Deutschland. Das Wrack wurde später in rund 160 Metern Tiefe lokalisiert. Unterwasserkameras zeigten, dass sich beide Insassen noch im Cockpit befanden.
Mehrere Versuche, das Flugzeug zu bergen, waren in den vergangenen Tagen unter anderem durch schwierige Bedingungen und Unwetter verzögert beziehungsweise abgebrochen worden. Schließlich wurde für die Bergung ein Einsatz von Spezialtauchern notwendig.
Nach der Bergung können nun auch die weiteren Untersuchungen zur Ursache des tödlichen Absturzes fortgesetzt werden.








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