Attergauhof feiert stolzes Jubiläum: 60 Jahre Gastlichkeit mit Geschichte
ST. GEORGEN. Seit 60 Jahren prägt Familie Söllinger den Attergauhof in St. Georgen. Das Haus blickt auf Brände, Neubeginn und viele persönliche Begegnungen zurück.

Mitten im Ortskern von St. Georgen im Attergau steht ein Haus, das seit Jahrzehnten weit mehr ist als ein Hotel-Restaurant. Der Attergauhof feiert heuer 60 Jahre unter der Führung der Familie Söllinger – und blickt auf eine Geschichte voller Erinnerungen, Begegnungen und gelebter Gastfreundschaft zurück.
Ein Haus mit tiefen Wurzeln
Die Geschichte des Attergauhofs reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Damals befanden sich hier unter anderem ein Gasthof mit Brauerei, ein Bierdepot und das Lederergewerbe. Später prägten auch ein Zipfer Bierdepot und weitere Betriebe das Haus.
Die Chronik kennt aber nicht nur erfolgreiche Zeiten: 1914 zerstörte ein Brand Teile des Gebäudes, am Heiligen Abend 1962 richtete ein weiteres Feuer schwere Schäden an.
Neubeginn nach dem Feuer
1966 übernahmen Karl und Hermine Söllinger aus Gaspoltshofen den Gasthof und legten damit den Grundstein für den heutigen Attergauhof. In den folgenden Jahrzehnten entstand aus dem Traditionshaus ein 3-Sterne-Hotel-Restaurant mit rund 30 Zimmern, modernisierten Bädern, Gaststuben und einem kleinen Bereich für Wellness.
Seit 60 Jahren Treffpunkt - und die Zukunft ist gesichert
Heute wird der Familienbetrieb von Karl und Reinharda Söllinger geführt. „Über die Jahre haben wir uns zu einem Ort entwickelt, an dem die Menschen gerne feiern – ob bei Hochzeiten, Geburtstagen oder Vereinsabenden. Auch für Urlaube kommen viele Gäste immer wieder zu uns“, sagt Karl Söllinger.
Für zahlreiche Vereine, Familien und Besucher aus der Region sei der Attergauhof längst zu einem vertrauten Treffpunkt geworden. „Viele Stammgäste kehren seit Jahren regelmäßig zurück und verbinden persönliche Erinnerungen mit unserem Haus“, so Söllinger. Auch die Zukunft des Attergauhofs scheint gesichert.
„Unsere Kinder arbeiten bereits im Betrieb mit und werden ihn später übernehmen“, erklärt Karl Söllinger. Damit soll die lange Tradition als Familienbetrieb fortgeführt und zugleich Platz für neue Ideen geschaffen werden.
Im Jubiläumsjahr richtet sich der Blick daher nicht nur zurück auf die Geschichte des Hauses, sondern auch auf jene Menschen, die sie über Jahrzehnte mitgeprägt haben.








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