Verein KiB aus Ungenach unterstützt kranke Kinder seit 40 Jahren
UNGENACH. Seit 40 Jahren begleitet der Verein KiB kranke Kinder und ihre Familien. Gegründet wurde der Verein 1986 von der Familie Schausberger und weiteren engagierten Eltern in Ungenach.

Ausgangspunkt war der Wunsch, Eltern die Möglichkeit zu geben, ihre kranken Kinder auch während eines Krankenhausaufenthalts zu begleiten. Die Idee stieß zunächst auf einige Vorbehalte. Dennoch entwickelte sich der Verein rasch: Bereits vier Monate nach der Gründung zählte KiB 340 Mitgliedsfamilien, ein Jahr später waren es 2.034. Bis heute haben 45.204 Familien die Unterstützung des Vereins in Anspruch genommen.
In der Zentrale in Ungenach kümmern sich zehn Mitarbeiterinnen unter der Leitung von Geschäftsführerin Johanna Part um die Anliegen der Familien und die Organisation der Notfallmamas. Seit 1998 bietet KiB auch Unterstützung zu Hause an. Wenn Eltern wegen einer Erkrankung die Betreuung ihrer Kinder nicht übernehmen können und keine andere Möglichkeit haben, organisiert der Verein eine Notfallmama. Diese betreut entweder das erkrankte Kind oder versorgt die gesunden Geschwister. Betreuungsanfragen sind rund um die Uhr möglich.
Rechte kranker Kinder im Fokus
Auch auf politischer Ebene setzte sich KiB über Jahrzehnte für die Rechte kranker Kinder ein. Heute können Eltern ihre Kinder selbstverständlich während eines Krankenhausaufenthalts begleiten. 1993 war KiB zudem Mitgründerin der europäischen Vereinigung EACH für die Rechte kranker Kinder.
Für die Zukunft setzt sich der Verein unter anderem dafür ein, die EACH-Charta in der Verfassung zu verankern, Kinder nicht auf Erwachsenenstationen unterzubringen und die Kosten für die Begleitung im Krankenhaus weiter zu senken. Getragen wird KiB von Mitgliedsbeiträgen, ehrenamtlichem Engagement und Spenden.








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