Über 100 Einsatzkräfte übten Notfälle in Vöcklabruck
VÖCKLABRUCK. Mehr als 100 Einsatzkräfte trainierten beim 14-stündigen „Bootcamp“ des Roten Kreuzes Vöcklabruck verschiedene Notfallsituationen. Gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren Puchkirchen am Trattberg, Ungenach und Timelkam wurden sechs Szenarien geübt.

Den Auftakt bildete ein schwerer Verkehrsunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen. Weitere Übungsszenarien waren ein Forstunfall mit eingeklemmter Person, ein E-Scooter-Unfall, ein Reitunfall mit mehreren Schwerverletzten und ein Kindergartenbrand. Den Abschluss bildete ein Zugunglück in Puchkirchen am Trattberg mit 30 Verletzten, darunter mehrere Schwerverletzte.
Das alle zwei Jahre stattfindende „Bootcamp“ wird vom Katastrophenhilfsdienst der Rotkreuz-Ortsstelle Vöcklabruck organisiert. KHD-Kommandant Christian Schuster und sein sechsköpfiges Team bereiteten die Szenarien über mehrere Monate vor. Im Mittelpunkt standen Einsatztaktik, Kommunikation und die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen.
Ortsstellenleiterin Julia Madlmair betonte die Bedeutung solcher Übungen für die Vorbereitung auf den Ernstfall. Unterstützt wurde die Großübung unter anderem von der Tischlerei Roither, der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte sowie der Feldküche, der Schnellen Einsatzgruppe und der Realistischen Unfalldarstellung des Roten Kreuzes.








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