Letzter Alarm vor dem Umzug ins neue Feuerwehrhaus Vöcklabruck
VÖCKLABRUCK. Ein Brandeinsatz brachte den Zeitplan durcheinander: Nach 42 Jahren übersiedelte die Feuerwehr Vöcklabruck mit einem historischen Festzug in ihr neues Zuhause.

Ausgerechnet kurz vor dem großen Aufbruch heulten noch einmal die Sirenen! Nach 42 Jahren verabschiedete sich die Freiwillige Feuerwehr Vöcklabruck am Freitag, 30. Oktober, von ihrem bisherigen Standort in der Anton-Lumpi-Straße. Doch bevor der historische Festzug starten konnte, mussten die Florianis noch zu einem Brandeinsatz ausrücken.
Gebäudebrand verzögerte den Umzug
Knapp eine Stunde vor dem geplanten Aufbruch wurde die Feuerwehr zu einem Küchenbrand in einem Restaurant alarmiert. Obwohl Mannschaft und Fahrzeuge bereits auf die beiden Standorte verteilt waren, rückten die Einsatzkräfte rasch aus. Der Festzug verzögerte sich dadurch um rund eine Stunde.
Gegen 18.30 Uhr war es schließlich so weit: Angeführt von einer historischen Dampfspritze, die von Pferden gezogen wurde, setzte sich der Festzug durch die Innenstadt in Bewegung. Die Stadtmusik Vöcklabruck sorgte für die musikalische Begleitung. Rund 80 Feuerwehrmitglieder und 14 Einsatzfahrzeuge nahmen an der Übersiedlung teil.
Nach 17 Jahren Planung endlich am Ziel
Das bisherige Feuerwehrhaus war seit 1984 in Betrieb und längst zu klein geworden. Der wachsende Fuhrpark und die umfangreiche Ausrüstung machten einen Neubau notwendig.
Nach mehr als 17 Jahren Planung und dem Spatenstich im April 2025 konnte die Feuerwehr nun ihr neues Zuhause in der Johannes Gutenberg-Straße 122 beziehen.
Einsatzbetrieb läuft bereits
Seit dem 30. Oktober erfolgt der gesamte Einsatzbetrieb vom neuen Standort. Das moderne Feuerwehrhaus bietet zeitgemäße Voraussetzungen für den Feuerwehr- und Katastrophenschutz.
Mit dem Umzug endet für die Vöcklabrucker Feuerwehr ein 42 Jahre langes Kapitel ihrer Geschichte. Der neue Standort ist bereits vollständig in Betrieb.








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