Lachinger GmbH in Oberhofen: Insolvenz betrifft 50 Mitarbeiter
OBERHOFEN AM IRRSEE. Über das Vermögen der Lachinger GmbH mit Sitz in Oberhofen am Irrsee wurde am 3. November am Landesgericht Wels ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Betroffen sind 50 Mitarbeiter, die Passiva belaufen sich laut KSV1870 auf rund 3,816 Millionen Euro.

Das Unternehmen ist im Baugewerbe tätig und auf Verputzarbeiten, Estrichverlegung sowie Beton- und Asphaltierungsarbeiten spezialisiert. Als Ursachen für die Zahlungsunfähigkeit werden Umsatzeinbrüche, insbesondere im privaten Hausbau, gestiegene Zinsen und allgemeine Teuerungen genannt.
Zum Insolvenzverwalter wurde der Vöcklabrucker Rechtsanwalt Andreas Haberl bestellt. Er soll prüfen, ob und in welchem Umfang der Betrieb fortgeführt werden kann. Laut KSV1870 sind Umstrukturierungen und Kostenanpassungen geplant.
Gläubiger können ihre Forderungen bis 14. Jänner 2027 anmelden. Die erste Gläubigerversammlung sowie die Berichts- und Prüfungstagsatzung finden am 28. Jänner am Landesgericht Wels statt. Am 25. Februar 2027 soll über den Sanierungsplan verhandelt und abgestimmt werden. Dieser sieht eine Quote von 20 Prozent vor, zahlbar binnen 24 Monaten ab Annahme des Plans.
Der KSV1870 weist darauf hin, dass die Angaben des Unternehmens im Insolvenzantrag bislang noch nicht ausreichend überprüft werden konnten.








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