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VÖCKLABRUCK. Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege (GuKPS) am Salzkammergut Klinikum Standort Vöcklabruck informierte über ihr Ausbildungsangebot im Salzkammergutschulverbund Vöcklabruck, Gmunden und Bad Ischl.

  1 / 3   Ein Tag in einer anderen Welt - die Auszubildenden am Salzkammergut-Klinikum Vöcklabruck ließen die BesucherInnen erfahren, wie der Umgang mit Einschränkungen im Alter, wie zum Beispiel schlecht Sehen, simuliert werden kann.Fotos: gespag

Pflege ist derzeit vielfach ein aktuelles Thema. Die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Vöcklabruck leistete ihren Live-Beitrag dazu: Im Rahmen eines Info-Tages wurde über Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege und spätere Berufsbilder informiert.

Die vielen Interessenten konnten sich bei Ausbildungspräsentationen sowie in persönlichen Gesprächen über das Angebot der Pflegeassistenz- bzw. Pflegefachassistenzausbildung, die Zugangsvoraussetzungen und vieles mehr für die verschiedenen Berufsbilder informieren.

„Junge Menschen, aber auch Umsteiger können die Möglichkeit nutzen, eine Ausbildung in der Pflege zu starten, da es keine Altersbeschränkung für die Ausbildungen gibt“, sagt Dagmar Einschwanger, Direktorin der Schulen am Salzkammergut-Klinikum.

„Little Room of Horror“

An verschiedenen Stationen wurden Tätigkeiten der verschiedenen Pflegeberufe präsentiert, die die Besucher im Anschluss auch selbst ausprobieren konnten. Unter anderem gab es die Möglichkeit, eine Reanimation zu simulieren, die Wichtigkeit der Händehygiene praktisch umzusetzen und einen „Little Room of Horror“, wo das Wahrnehmungsvermögen der Besucher getestet wurde. Wunden wurden geschminkt und an einem top ausgestatteten Simulator konnte etwa das Messen von Vitalzeichen getestet werden.

„Besonders wichtig in Pflegeberufen ist auch, sich in andere hineinversetzen zu können“, sagt Franz Stadlmann, Standortleiter der GuKPS Vöcklabruck. Das konnten die Besucher unterschiedlichsten Alters bei „Ein Tag in einer anderen Welt“ erfahren, wo man durch verschiedene angebrachte Handicaps den Umgang mit Einschränkungen im Alter, wie zum Beispiel schlecht Sehen, simulieren konnte. Übrigens: Nach der Ausbildung zur Pflegefachassistenz besteht auch unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit, auch ohne Matura in das Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege an der FH einzusteigen – die Karriereleiter in Gesundheitsberufen ist nach oben offen.


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