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BEZIRK VÖCKLABRUCK. Das Rote Kreuz startet in Kooperation mit der Lenzing AG das Projekt „mission humanity“. Gesucht werden Ideen, die das Zusammenleben und die Welt besser machen.

V.l.: Helga Kreuzhuber (Schulqualitätsmanagerin Bildungsregion Gmunden-Vöcklabruck), Gerald Schuster (Bezirksgeschäftsleiter Vöcklabruck und Projektleitung), Christof Pöltner (Leitung Personal Lenzing AG) und Manfred Ettinger (TV1-Geschäftsführer) Foto: Ebner

Schüler von der siebten bis zur zwölften Schulstufe der Bildungsregion Vöcklabruck werden im Zusammenhang mit der Challenge dazu motiviert, sich mit sozialen, lokalen Problemstellungen der Gesellschaft zu beschäftigen. Ziel ist, sich im Rahmen des Unterrichts mittels einfachem Projektmanagement mit der Erarbeitung eines Sozialprojekts auseinanderzusetzen. Gerald Schuster, Rotes Kreuz Bezirksgeschäftsleiter: „Wir wollen für Schüler etwas anbieten, wo wir das soziale Engagement „herauskitzeln“ können.“

Das Projekt „mission humanity“ zielt neben der Förderung von Kompetenzen wie Projektplanung, -entwicklung und -umsetzung auch auf die Vermittlung der Sinnerfüllung durch das soziale Engagement und die Schärfung des Bewusstseins für die Notwendigkeit der Sicherung der Solidarität in und für die Gesellschaft ab.

Startschuss für die Schulen

Mit Schulbeginn im Herbst 2019 haben nun die Schulen des Bezirks Vöcklabruck die Möglichkeit, mittels Teilnahme an „mission humanity“ ihren Beitrag zum besseren Zusammenleben zu leisten. Zur Zielgruppe zählen insgesamt 31 potenzielle Schulen (NMS, PS, AHS und BHS) mit etwa 4.500 Schüler, die heuer erstmals gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen des Unterrichts entsprechende Projektideen zu sozialen und ökologischen lokalen, regionalen Projekten ausarbeiten. Die Challenge ist eingeteilt in drei Altersgruppen: 7.-8. Schulstufe; 9.-10. Schulstufe; 11.-12. Schulstufe.

Die Jugendlichen überlegen unter Durchführung eines einfachen Projektmanagements Ideen für soziale oder ökologische Problemstellungen in ihrem nähren Umfeld – der Schule, in der Nachbarschaft, der Gemeinde. Die Lehrkraft steht dem Prozess als Projektleitung vor und ist für die realistische Einschätzung und Hinterfragung von Aufwand, Nutzen und Kosten des Projekts unabdingbar.

Nach Einreichung der Konzepte bis zum 16. Dezember 2019 beim Roten Kreuz, erfolgt die Auswahl durch einen Wettbewerbsmodus: Eine Jury aus Vertretern der Lenzing AG, des Roten Kreuzes sowie dem Bereich der Bildung entscheidet im Februar 2020 in einer Live-Show, welche Projekte die interessantesten sind und finanziert umgesetzt werden können. Insgesamt werden sechs Projekte als Gewinner ausgewählt – ihnen stehen jeweils maximal 2.500 Euro als Projektfinanzierungsmittel zur Verfügung. „Wir sind als nachhaltiges Unternehmen bekannt, zu unseren Werten passt diese Aktion sehr gut“, ist Christof Pöltner, Personalleiter der Lenzing AG, von der Zusammenarbeit überzeugt.

Insgesamt beläuft sich der Kooperationszeitraum auf drei Jahre, das heißt auch in den Schuljahren 2020/21 und 2021/22 wird das Rote Kreuz bei der Durchführung des Projekts „mission humanity“ durch die Lenzing AG unterstützt.


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