Rotes Kreuz errichtete im Testlauf ersten Corona-Abstrich-Drive-In in Oberösterreich

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Die Hygienevorschriften beim Drive-In sind gewährleistet. Foto: OÖRK
Wolfgang Macherhammer Wolfgang Macherhammer, Tips Redaktion, 18.03.2020 10:25 Uhr

BEZIRK. Um Material und Personal zu schonen werden im Bezirk Vöcklabruck behördlich angeordnete Corona-Abstriche zusätzlich in einem „Drive-In“ vorgenommen. 

Seit gestern, Dienstag, 17. März, steht auch im Bezirk Vöcklabruck ein „Drive-In“ für Corona-Abstriche zur Verfügung. Bisher wurden die Abstriche von einem mobilen Team des Roten Kreuzes, ausgestattet mit der erforderlichen Schutzbekleidung, auf Anordnung der Gesundheitsbehörde Vöcklabruck vorgenommen. Zur Unterstützung und Entlastung des mobilen Teams wurde nun zusätzlich ein „Drive-In“ für mobile Personen, die getestet werden müssen eingerichtet. Über 60 Abstriche wurden von speziell ausgebildeten MitarbeiterInnen des Roten Kreuzes seit Freitag im Bezirk Vöcklabruck durchgeführt. Die „Drive-In-Variante“ ist für jene Personen, bei denen die Behörde einen begründeten Verdacht auf Corona sieht und einen Abstrich mittels Bescheid beauftragt. Die Personen müssen mobil sein und sich ausreichend fit fühlen, um den „Drive-In“ selbstständig anzufahren.

ACHTUNG: Die Gesundheitsbehörde Vöcklabruck verständigt jede Person telefonisch, die für eine solche Drive-In Testung zugelassen wird! 

Die Gesundheitsbehörde Vöcklabruck verständigt jede Person für die Drive-In Testung durch ein Telefonat. Es werden nur jene Personen zum Test zugelassen, die durch die Behörde erfasst und dorthin geschickt werden. „Mit diesem Pilotprojekt in Oberösterreich können wir zusätzlich zum mobilen Team noch einmal doppelt so viele Abstriche vornehmen. Dadurch werden wichtige und wertvolle Ressourcen geschont. Wir setzen alles daran, dass sich das Virus SARS-COVID19 nicht weiter ausbreitet,“ erklärt Bezirksrettungskommandant Gerald Schuster. Und bekräftigt: „Wir vom Roten Kreuz sind rund um die Uhr im Einsatz, um notwendige Vorkehrungsmaßnahmen zu treffen, damit die Bevölkerung nach wie vor bestmöglich sanitätsdienstlich und notärztlich versorgt ist und bleibt.“

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