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Sinnvoll Sicherheit schenken: OÖ Zivilschutz rät zum cleveren Weihnachtseinkauf

Martina Ebner, 14.12.2020 11:58

BEZIRK VÖCKLABRUCK. Alle Jahre wieder steht man vor dem Luxusproblem, welche Geschenke unter dem Christbaum liegen sollen. „Oft kommt dabei der Gedanke – wir haben doch schon alles. Nur wird dabei oft die Sicherheit vergessen“, sagt OÖ Zivilschutz-Vizepräsident Landtagsabgeordneter Hermann Krenn: „Rauchmelder, ein Erste Hilfe-Kurs oder ein Notfallradio, das sind ideale Weihnachtsgeschenke! Sie vermitteln dem Beschenkten das Gefühl „Du bist mir wichtig, deine Sicherheit ist mir wichtig.““ 

Wie wäre es mit einem Rauchmelder als Geschenk?Foto: Phonlamai Photo/Shutterstock.com
Wie wäre es mit einem Rauchmelder als Geschenk?Foto: Phonlamai Photo/Shutterstock.com

Außerdem zeigen solche Sicherheitsprodukte, dass der Schenkende sich wirklich Gedanken über das Weihnachtspackerl gemacht hat. Das Bewusstsein für Vorsorge in der Bevölkerung steigt, jedoch fehlt oft der letzte Schritt zur Umsetzung - da ist es schön, wenn man von seinen Liebsten mit einem Sicherheitsgeschenk dabei unterstützt wird.

Online-Shop

Der Zivil- und Katastrophenschutzshop (zivilschutz-shop.at) bietet ebenfalls für jedes Geldbörserl das passende Sicherheitsgeschenk: vom Buch „Kochen im Katastrophenfall“ über die Löschdecke bis hin zum Notfallradio und der Notkochstelle.

Augen auf beim Geschenkekauf

Wenn es kein Sicherheitsgeschenk sein soll, dann rät der OÖ Zivilschutz zumindest dazu, auf Gütesiegel beim Kauf bzw. den richtigen Umgang mit den Produkten zu achten. Denn gerade jetzt in der Weihnachtszeit boomt das Geschäft mit akkubetriebenen und „smarten“ Geschenken.

Unter dem Weihnachtsbaum liegen gerne Smartphones, deren Akkus regelmäßig aufgeladen werden müssen, aber auch Gartengeräte, Werkzeuge und Kinderspielsachen – die ebenfalls mit Akkus betrieben werden. „Auch jedes ferngesteuerte Auto, Flugzeug und jede Drohne ist mit einem Akku ausgestattet – oft mit hoch entwickelten Lithium - Akkus, die bei Beschädigungen oder falschem Ladevorgang sehr gefährlich sein können“, informiert Krenn weiter.

Es gibt eine Reihe von Tipps und Hinweisen für den Umgang mit Akkus bzw. Batterien, deren Berücksichtigung die (Brand-)Gefahren deutlich reduziert. Eine Zusammenfassung der Tipps und Hinweise ist auch dem Info-Folder der BVS-Brandverhütungsstelle für OÖ und des OÖ. Zivilschutzes zu entnehmen. Dieser ist kostenlos bei beiden Organisationen erhältlich.

Akku-Sicherheitstaschen

Besonders hilfreich zur Reduzierung der Brandgefahr bzw. der Brandschäden durch Lithium-Ionen-Akkus sind „Akku-Sicherheitstaschen“. Die Hülle solcher Taschen besteht aus einem spritzwasserdichtem PVC-Stoff und innen aus feuerfestem Material, wie beispielsweise Glasfaser. Durch einen starken Klettverschluss wird die Tasche verschlossen und die Gefahr eines Austrittes von Flammen im Schadensfall und somit die Brandgefahr verringert. Ebenso wird das Verletzungsrisiko durch berstende Akkus im Zuge einer Überladung reduziert. Aber auch bei Verwendung einer „Akku-Sicherheitstasche“ soll der Ladevorgang auf einer nicht brennbaren Unterlage durchgeführt werden. Solche Taschen gibt es ebenfalls unter zivilschutz-shop.at.

Auf Datenschutz aufpassen

Die sogenannten „Smart Toys“ und Sprachassistenten verfügen meist nicht nur über einen brandgefährlichen Akku, sondern bergen auch Risiken, beim Datenschutz und der Privatsphäre sowie der IT-Sicherheit allgemein. Oft wird dabei vom „Spion im Wohnzimmer“ gesprochen: “Denken Sie nur an die Kameras, Mikrofone und Lautsprecher, die bei vielen Geräten benötigt werden. Andere Produkte erfordern eine Registrierung beim Hersteller. Oft ist eine Verbindung mit dem Internet über Apps, Bluetooth oder Smartphones eine Voraussetzung um ein solches ein Spielzeug überhaupt nutzen zu können. Wir raten daher, sich vor dem Kauf gründlich zu informieren, besonders kritisch im Hinblick auf Datenschutz und IT-Sicherheit zu sein und bewusst mit solchen Geräten umzugehen“, empfiehlt Zivilschutz-Vizepräsident Hermann Krenn weiter. 


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