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VÖCKLABRUCK. “Gemeinsam, solidarisch kommen wir besser durch die Zeit der Pandemie“, heißt es in einer Aussendung mit Stellungnahme des Armutsnetzwerkes Vöcklabruck.

Heidi und Bert Hurch-Idl zeigen mit diesem Transparent, worum es dem Armutsnetzwerk geht. Foto privat

„Aktuell stehen wir alle vor riesigen Herausforderungen. Die Belastungen sind für viele Menschen enorm, ja fast unerträglich geworden. Sei es, weil man arbeitslos geworden ist oder schon lange in Kurzarbeit mit entsprechenden Lohneinbußen. Ebenso ist das Homeschooling, zumeist von Frauen gemanagt zwischen eigenem Beruf und Hausarbeit, für viele äußerst anstrengend und belastend. Besonders die Kinder und Jugendlichen leiden unter dem auferlegten Kontaktmangel. Aber auch die Erwachsenen sehnen sich nach geselligen Zusammenkünften mit Freunden, in Vereinen, Konzerten usw. Dazu kommen oft noch Ängste um die eigene Gesundheit bzw. die der Großeltern oder kranker Angehöriger. Und in der Arbeit und der Freizeit ist das Maske tragen und der nötige Abstand oft eine echte Belastung“, so die Vertreter des Armutsnetzwerks.

Krise nur solidarisch bewältigbar

Die Corona-Pandemie verändert so unser aller Leben massiv. Die Gefahr einer unkontrollierten Überlastung des Gesundheitssystems erfordert massive Beschneidungen. In dieser Krise boomen nun Verschwörungstheorien und haben Sündenböcke Hochkonjunktur. Manche Gruppierungen missbrauchen die vielfältigen Ängste und den Unmut, um eine Destabilisierung des Rechtsstaates und eine Spaltung der Bevölkerung zu erreichen. „Selbstverständlich befürworten wir das legitime Recht auf freie Meinungsäußerung und damit auch auf Demonstrationen. Das muss aber im Rahmen der geltenden Verordnungen und Gesetze geschehen. Denn nur gemeinsam, solidarisch können wir diese Krise bewältigen. Das meint auch, dass niemand vergessen werden darf.“ Es sei die Politik sehr gefordert, wirksame, ausreichende Leistungen zur Absicherung des Lebens von allen nachhaltig aufzustellen (existenzsicherndes Mindesteinkommen, leistbares Wohnen, gute Bildung, Joboffensive …), heißt es in der Stellungnahme.


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