Noah Moser (11) musste bereits viele Operationen über sich ergehen lassen

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Wolfgang Macherhammer Wolfgang Macherhammer, Tips Redaktion, 06.12.2021 13:46 Uhr

LENZING. Bei der heurigen Glückssternaktion konzentriert sich Tips auf den elfjährigen Noah. Spenden helfen seinen Eltern Günther und Tanja Moser, den Umbau für das Auto, ein speziell angepasstes Pflegebett, einen Rehabuggy (Buggy fürs Gelände) und zusätzliche Therapien für ihren Sohn zu finanzieren.

Noah Moser leidet an einer Chromosomenstörung, die seine Eltern und ihn seit seiner Geburt begleitet. Noah braucht eine Rundumbetreuung – 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr. Nach der Geburt in der Kinderklinik in Linz mussten Noah und seine Mutter die ersten Wochen im Krankenhaus verbringen. Und so waren die ersten Tage zuhause für die kleine Familie sehr schön und es wurde jede Minute genossen. Noahs Eltern wussten aber, dass dies nicht von Dauer sein würde. Der nächste Termin in Linz stand schon fest. Bereits dreieinhalb Monate nach der Geburt stand seine erste große Operation bevor. Der genaue Name von Noahs Herzfehler lautet Fallotsche Tetralogie. Das heißt, dass zwischen den Herzkammern ein Loch ist und somit ungesättigtes Blut (kein Sauerstoff) in der zweiten Herzkammer landete, weshalb Noah extra Sauerstoff benötigte und seine Blutsättigung ständig überwacht werden musste. Es gab nur ein kurzes Bussi von den Eltern, bevor ihn die Anästhesieärzte in den Operationssaal brachten. Bei dieser Herzoperation wurde Noah am offenen Herzen das Loch zwischen den Herzkammern geschlossen. Währenddessen wurden seine Mama und sein Papa von Noahs Taufpatin in die Stadt geführt, um sie auf andere Gedanken zu bringen – das bange Warten begann.

Aufatmen nach gelungener großer Herzoperation

Müdigkeit, Ungewissheit und das Warten auf eine Nachricht machten für Noahs Eltern den Vormittag fast unerträglich. Nach fast vier Stunden kam der erlösende Anruf: „Alles ist gut gegangen!“ Erleichterung bei den Eltern. Noah kämpfte sich durch und schaffte es sogar kurz, seine Augen zu öffnen. Mama und Papa waren sehr stolz auf ihn. Nach fünf Tagen Aufenthalt in der Kinderklinik durfte Noah ohne ständige Überwachung der Sauerstoffsättigung endlich wieder nach Hause fahren. Auch Noahs Kopf wurde genauer untersucht und eine Zyste entdeckt. Leider ist das „Verhalten“ dieser Zyste eher ungewöhnlich und so erklärten die Ärzte den Eltern, dass man durch weiteres Beobachten hier eine genauere Diagnose bekommt, um, falls nötig, die richtige Behandlung starten zu können. Es folgten noch viele weitere kleinere Eingriffe, bei denen Noah ab und zu auch narkotisiert wurde. Im Laufe der nächsten Jahre wurden die Aufenthalte in verschiedenen Krankenhäusern für Noah schon fast zur Routine. Durch ständige Untersuchungen und Kontrollen wurden diverse Fehlstellungen und Sinnesbeeinträchtigungen festgestellt. Beinschienen, Hörgeräte und eine Brille waren die ersten Hilfsmittel, die Noah bekam und die mittlerweile zum Alltag gehören. Da Elle und Speiche unterschiedlich schnell gewachsen sind, bereitete Noah das Beugen und Drehen der rechten Hand immer mehr Schmerzen. Im Alter von sieben Jahren wurde ihm dann eine Schraube in den Knochen eingesetzt und somit die Wachstumsfuge versiegelt. Das war vorerst der letzte geplante Eingriff. Seine Eltern fahren mit Noah aber weiterhin immer wieder in die Krankenhäuser, um Kontrollen durchführen zu lassen. Über Therapien sowie den Kindergarten- und Schulbesuch von Noah kann man nächste Woche in Tips Vöcklabruck lesen.

Bei Spenden von Firmen und Vereinen über 500 Euro gibt es wieder die Möglichkeit für Spendenfotos in Tips Vöcklabruck. Darum möchten wir auch heuer bitten und uns bereits im Vorfeld für eingehende Spendenbeträge recht herzlich bedanken.

Spendenkonto: Spendenkonto Noah, Kontonummer: AT24 3471 0800 0504 0670 Raiffeisenbank-Regau

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