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VÖCKLABRUCK. Die Volkshilfe Vöcklabruck machte zum Tag der Arbeitslosen auf die prekäre Situation von vielen arbeitssuchenden Menschen aufmerksam.

Hermann Krenn verteilte gemeinsam mit Mitgliedern des Volkshilfe-Vorstands am Frischemarkt in Vöcklabruck „Arbeits-Lose“. (Foto: VH Vöcklabruck)

„Es ist es unverständlich, warum die Regierung im Bereich des Arbeitsmarktes so wenig Akzente setzt. Ende März 2023 waren im Bezirk Vöcklabruck immer noch 1.350 Menschen arbeitslos, viele leben an oder unter der Armutsgefährdungsschwelle. Für sie ist eine Erhöhung der Nettoersatzrate auf 70 Prozent des letzten Einkommens eine Frage des menschenwürdigen Lebens. Denn angesichts der Teuerungsraten können vor allem Geringverdiener nicht von 55 Prozent ihres letzten Gehalts leben“, kritisiert Hermann Krenn, Vorsitzender der Volkshilfe Vöcklabruck.

Zudem fehlen weitere Maßnahmen, um Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen. „Es braucht immer noch mehr Anstrengungen, auch langzeitarbeitslose Menschen wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist enorm, durch Schulung und Qualifizierung und gute Arbeitsbedingungen ist hier ein menschliches Potenzial zu heben. Für jene, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht in ein Normalarbeitsverhältnis vermittelbar sind, braucht es eine Jobgarantie und damit das Recht auf einen Platz in einem geregelten, menschenwürdigen zweiten Arbeitsmarkt“, so Hermann Krenn.


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