„Kyrie eleison“: In Vöcklabruck wird wieder um Frieden gebetet
VÖCKLABRUCK. Zur „Kyrie eleison“ sind alle eingeladen, die in der Zeit vor Ostern gemeinsam um Frieden beten wollen. Die Veranstaltung findet am Montag, 26. Februar, in der evangelischen Friedenskirche statt und es folgen drei weitere Termine.

„Kyrie eleison“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Herr, erbarme dich!“ Diese Bitte gab auch einer Veranstaltung den Namen, die im Jahr 2015 von einem kleinen Team an evangelischen Christen ins Leben gerufen wurde. Rasch wurde sie von einem „evangelischen“ zu einem „ökumenischen“ Anliegen, und in der Passionszeit gibt es wieder vier Abendtermine.
„Endlich ohne Krieg leben“ – für unzählige Menschen ist das im Jahr 2024 nicht mehr als ein frommer Wunsch. „Für uns steht fest, dass Fürbitten Situationen und Menschen verändern können. Natürlich gibt es keine sichtbaren ‚Erfolge‘ – aber die eigene Sichtweise verändert sich Schritt für Schritt, und die Hoffnung auf Gottes Wirken wird sehr konkret“, sagt Harry Muerth, einer der Initiatoren.
Gebetet wird in Worten, in Musik und Gesang und in der Stille. Das Gebet um Frieden wird traditionell in der Vorweihnachts- und der vorösterlichen Zeit abgehalten, diesmal am 26. Februar sowie am 4., 11. und 18. März 2024 jeweils ab 19 Uhr in der evangelischen Friedenskirche in Vöcklabruck.
Ein besonderer Moment ist jedes Mal, wenn sich die kleinen, brennenden Teelichter, die jeder Anwesende entzündet hat, zu einem hellen Kreuz aus vielen Lichtern vereint haben – Symbol dafür, dass die Beiträge eines und einer jeden Einzelnen zum Frieden ein großes Ganzes bewirken können. Eingeladen sind alle, denen Frieden ein Herzensanliegen ist, ohne Ansehen der Konfession.


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