Vortrag über "Ötzi" in Seewalchen
SEEWALCHEN. Der Verein „Pfahlbau am Attersee“ lädt am Freitag, 22. März, um 19 Uhr zum Vortrag „Ötzi – CSI in der Kupferzeit“ mit Oliver Peschel in den Raiffeisensaal Seewalchen ein.

„Der Ötzi eröffnet uns einen Blick durch ein Schlüsselloch in die Zeit vor 5.000 Jahren“, sagt Oliver Peschel. Er ist stellvertretender Leiter des Instituts für Rechtsmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und betreute in den vergangenen sieben Jahren die Gletschermumie „Ötzi“ im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen als Konservierungsbeauftragter. Beim Vortrag in Seewalchen gibt er neben allgemeinen Informationen über die Arbeit an Mumien zahlreiche Einblicke in die Erforschung und Erhaltung der Gletschermumie. Dabei spannt er einen Bogen von der Entdeckung des „Mannes im Eis“ vor 33 Jahren bis hin zu aktuellen Erkenntnissen. „Es gibt keine andere Mumie weltweit, die so alt ist und so genau untersucht wurde“, so Peschel. Da inzwischen bekannt ist, dass der Mann aus dem Eis wohl ermordet wurde, handelt es sich außerdem um einen bis heute ungelösten Kriminalfall.


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