Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OÖ. Die Unwettersaison liegt derzeit noch vor uns, aber es ist abzusehen, dass auch heuer wieder mit einigen Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen und in der Landwirtschaft zu rechnen ist. Im ersten Teil der Serie zum Thema Wetterkapriolen hat Tips mit dem Meteorologen Christian Brandstätter gesprochen.

  1 / 2   Heftige Unwetter können teilweise starke Schäden an Gebäuden, Gärten und Fahrzeugen hinterlassen. (Foto: stock.adobe.com/fotoak80)

 „Gewitter mit Starkregen, Hagel und Tornados gab es schon immer. Nur hat heute fast jeder ein Handy und somit werden viele Unwetterereignisse festgehalten, die vor 40 Jahren nicht dokumentiert wurden. Aber es stimmt schon, dass aufgrund des Klimawandels die extremen Wetterlagen zunehmen. Da sich die Atmosphäre weiter aufwärmt, steht dieser immer mehr potenzielle Energie für Gewitter bzw. Unwetter zur Verfügung, weil wärmere Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann“, erklärt Christian Brandstätter von Meteodata aus Seewalchen.

Gefährliche Gewittercluster

Bei Gewitterlagen ist es oft so, dass in einem Ort sprichwörtlich die Welt untergeht und ein paar Kilometer weiter ist davon nichts zu spüren. Wenn sich mehrere Gewitter zu sogenannten Gewitterclustern zusammenschließen, dann ist recht flächig die Gefahr vor Unwettern gegeben. Aufgrund der Kurzfristigkeit der Ereignisse ist es oft schwierig, im Vorfeld entsprechende Sicherungsmaßnahmen zu treffen. Ein Auto ist wie ein faradayscher Käfig, darin ist man vor Blitzschlägen gut geschützt.

Niemals unter Bäume stellen

Ist man draußen unterwegs, wird empfohlen, sich hinzuhocken und die Arme über dem Kopf verschränken oder sich flach auf den Boden zu legen, um nicht vom Blitz getroffen zu werden. Auf keinen Fall sollte man sich unter Bäume stellen - der Spruch „Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen“ kann sonst zur tödlichen Falle werden. Bei einem Sturm können auch vermeintlich gesunde Bäume umstürzen. „Gerade im Sommer, wenn die Bäume voll belaubt sind, bieten diese dem Sturm eine große Angriffsfläche, da können 80 bis 90 km/h schon reichen, damit ein kleiner Baum entwurzelt wird. Bei großen Bäumen braucht es dagegen schon Orkanböen von 120 km/h oder mehr“, so Brandstätter.

Wetterextreme werden uns begleiten

Für den Experten ist der Blick aufs große Ganze entscheidend: „Wir werden uns darauf einstellen müssen, dass uns solche Wetterextreme wie Sturm, Großhagel und Starkregen in den nächsten Jahren weiterhin begleiten. Der Klimawandel ist nun mal Fakt und von heute auf morgen lässt sich das nicht ändern. Wir erleben aktuell die Auswirkungen des CO₂-Ausstoßes vor etwa 20 bis 25 Jahren. Alle Maßnahmen, die wir heute im Sinne des Klimaschutzes treffen, werden daher ebenfalls erst in gut zwei Jahrzehnten fruchten.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Gutes Hören muss man nicht sehen

Gutes Hören muss man nicht sehen

ST. GEORGEN IM ATTERGAU. Signia bringt das kleinste wiederaufladbare Hörgerät der Welt auf den Markt. 

Tips - total regionalAnzeige
Kunsthandwerksmarkt an der Esplanade in Schörfling am Attersee

Kunsthandwerksmarkt an der Esplanade in Schörfling am Attersee

SCHÖRFLING. Idyllisch direkt an der Esplanade gelegen, findet heuer wieder der große Kunsthandwerksmarkt statt.

Tips - total regionalAnzeige
Attersee und Altausseer See: Endlich Urlaub zu Hause genießen

Attersee und Altausseer See: Endlich Urlaub zu Hause genießen

ATTERSEE/ ALTAUSSEER SEE. Die Vielfalt des Salzkammergutes lässt sich vom Schiff aus am besten entdecken und ist die schönste Art, um unbeschwerte ...

Tips - total regionalAnzeige
Ivan Ljubić: Mit 41 Jahren von der Qualitätssicherung in die Pflege

Ivan Ljubić: Mit 41 Jahren von der Qualitätssicherung in die Pflege

Linz/Vöcklabruck. Mit 41 Jahren noch einmal neu starten. Für viele klingt das nach Risiko. Für Ivan Ljubić war es die richtige Entscheidung. ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Gesundheit: Ursachen erkennen, Zusammenhänge verstehen, ganzheitlich begleitet werden

Gesundheit: Ursachen erkennen, Zusammenhänge verstehen, ganzheitlich begleitet werden

TIEFGRABEN. Viele Menschen kommen an einen Punkt, an dem sie spüren:So wie bisher kann es nicht weitergehen.

Tips - total regionalAnzeige

Zeit für Schönheit, Gesundheit und Wohlbefinden: Jetzt Termine im „Hand & Fußwerk by Jasmin“ sichern

REGAU. Ob Problemhaut, dauerhafte Haarentfernung oder professionelle Pediküre: Im Studio „Hand & Fußwerk by Jasmin“ in Regau dreht ...

Tips - total regionalAnzeige
Weitere Beiträge