Zwei Mal Gold für Bichl
OTTNANG. Besser hätte es am Saisonende für Josef Bichl von den Crataegutt Seniors nicht laufen können. Er gewann bei der UCI Grand Fondo WM in Sarajevo/Bosnien Gold im Zeitfahren und im Straßenrennen.

Die sieben Teammitglieder errangen in zwei Rennen in den diversen Altersgruppen insgesamt sechsmal Gold und zweimal Silber. Damit hätten die Crataegutt Seniors, wenn sie als Land gewertet worden wären, in der Nationenwertung hinter Italien und Frankreich Platz drei belegt.
Katastrophale Wetterbedingungen
Insgesamt waren bei der offiziellen Weltmeisterschaft für Masters über 540 Starter aus 42 Nationen am Start und leicht gefallen ist es keinem von ihnen. Das Wetter war schlichtweg katastrophal. Leichter Nieselregen am Start und Minusgrade im Ziel in der Skistation Jahorina auf 1600 Meter (Olympia 1988). Dabei wäre das Streckenprofil bei Steigungen bis zu 20 Prozent ohnehin schwer genug gewesen. Viele Fahrer klagten über eiskalte, gefrorene Finger und konnten auf den letzten Kilometern zum Ziel die Schaltung nicht mehr betätigen. Es gab zahlreiche Aufgaben wegen Erschöpfung.


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