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ATTNANG-PUCHHEIM. Zum ersten Mal in dieser Saison konnte der Oberösterreicher Maximilian Kofler in der Supersport-Weltmeisterschaft Punkte einfahren. Beim zweiten Lauf in Imola platzierte sich der Ducati-Pilot des Teams D34G Racing in den Top 15, holte mit dem 12. Rang sein bisher bestes Karriereergebnis in der Supersport-WM.

Maximilian Kofler mit der Nummer 73 (Foto: D34G Racing)
Maximilian Kofler mit der Nummer 73 (Foto: D34G Racing)

„Es waren keine leichten letzten Wochen für mich. Noch immer habe ich mit Problemen zu kämpfen an den Unterarmen, dem so genannten Arm Pump. Von dem her sind die Punkte echt Balsam für meine Rennfahrerseele“, schilderte Kofler, der seit dem Rennen in Assen mit der Unterarmsverletzung zu kämpfen hat. Dabei schwillt der Muskel an und die Blutversorgung ist eingeschränkt, weswegen das Bewegen der schnellen, aber schweren Supersport-Maschine zum Kampf für den jungen Österreicher wurde. Kofler wird sich auch deshalb am Montag einer Operation des Faszien-Gewebes seiner Unterarme unterziehen.

Erschwertes Rennen bei heißen Temperaturen

„In Imola waren die Schmerzen nicht so extrem wie in den Rennen zuvor, daher war das überhaupt möglich“, so der 22-Jährige aus Attnang-Puchheim, der am Renntag in der Emilia-Romagna auch mit den heißen Temperaturen von 38 Grad zu kämpfen hatte: „Es war echt ein Überlebenskampf, der sich im zweiten Rennen aber bezahlt gemacht hat“, freute sich Kofler.

Im ersten Rennen wurde er früh von einem Kontrahenten ins Kiesbett geschickt, kämpfte sich aber wieder zurück in die Nähe der Punkteränge bis zum Abbruch. Denn eine Runde vor dem offiziellen Rennende wurde nach einem Sturz eines Fahrers die Rote Flagge geschwenkt. Im zweiten Lauf klappte es aber dann endlich mit den ersehnten Punkten für Kofler.

„Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt. Es war aber Drive to Survive, weil du bei den Temperaturen erst ins Ziel kommen musst. Ich bin zufrieden, das Team auch und nun freue ich mich auf Most“, so der 22-Jährige, der schon auf seinen nächsten WM-Einsatz vorblickte. Dieser wird in 14 Tagen in der Tschechischen Republik ausgetragen.


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