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VÖCKLABRUCK. Ökologie und Nachhaltigkeit sind Teil der Firmenphilosophie von Eternit. Ein wesentliches Ziel der Produktion bei Eternit liegt darin, den Energieaufwand und Schadstoffausstoß so gering wie möglich zu halten. 

Lehrlinge Florian Rutschetschin, Lukas Reisinger, Fabian Fischer, Moritz Adlgasser und Franz Wiener (Lehrlingsausbildner, v.l.) von Eternit Foto: Helmberger

Bei der Zusammensetzung der Produkte von Eternit wird versucht, möglichst natürliche Rohstoffe, die überwiegend aus der Region stammen, einzusetzen. Dadurch werden unnötige Transportwege vermieden.Die lange Lebensdauer der Produkte von Eternit verbessert sowohl die ökologische als auch ökonomische Bilanz von Gebäudehüllen. Faserzement kann wieder zu Zement gebrannt oder einfach wiederverwertet werden. Auch der produktionsbedingte Abfall wird in großem Umfang rezykliert.

Um den zukünftigen Mitarbeitern des Unternehmens das Rüstzeug und das Bewusstsein für ressourcenschonenden Umgang von Anfang an mitzugeben und einen „Mind Change“ bei den jungen Generationen zu bewirken, wurde von Ranghild und Walter Helmberger mit Unterstützung des Cleantechnik-Clusters OÖ das Projekt Young Resources ins Leben gerufen.

Im Zuge des Kooperationsprojektes Young Resources in Zusammenarbeit mit den Unternehmen Engel, Reform, Kienbacher, Milltech und Weber-Hydraulik wurden die Lehrlinge im Bereich Energieeffizienz geschult und auf die Potentiale von Energieeinsparung sensibilisiert. Der Austausch unter den Lehrlingen der Unternehmen und die daraus entstandenen Projekte haben sehr hohe Energieeinsparungen erbracht und einen positiven Einfluss auf die Co2-Reduktion bewirkt. Im Zuge des Projektes hat die Eternit Österreich GmbH den Verlust durch Druckluft Leckagen gemeinsam mit den Lehrlingen exakt analysiert und die aufgespürten Leckagen in der Druckluftversorgung eliminiert. Durch das Projekt konnten, nicht zuletzt durch den großen persönlichen Einsatz der Lehrlinge und Ausbildner, insgesamt 187.000 kw/h Energie pro Jahr eingespart werden.

Dadurch wurden einerseits die Energiekosten um rund 15.000 Euro reduziert und andererseits auch die Umweltbilanz verbessert.


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