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VÖCKLABRUCK. Auch die Jungen Linken Vöcklabruck machten mit einer Fotoaktion nach der Ermordung George Floyds am 26. Mai auf rassistisch motivierte Straftaten und Polizeigewalt aufmerksam. 

Lilli Fritsch, Konstantin Nini und Anna Fritsch (v.l.) kritisieren rassistische Polizeigewalt. Foto: Junge Linke/Ralf Schinko

„Machtmissbrauch und Polizeigewalt sind kein alleiniges Problem der USA. Rassismus begegnet uns im Alltag, in unseren Gesetzen und in der Politik“, meint Lilli Fritsch, Sprecherin der Jungen Linken Vöcklabruck. Die wachsende Ungleichheit zwischen Arm und Reich befeuere Vorurteile und Ungleichheit, auch in Österreich. Dies passiere leider oft aufgrund von Herkunft und Hautfarbe. Die ärmere Hälfte der Bevölkerung Österreichs besitze nur 3,6 Prozent des Nettovermögens, was vor allem diskriminierte Minderheiten in unserer Gesellschaft treffe. Auch in Oberösterreich sei vor einigen Jahren ein Mann schwarzer Hautfarbe in Polizeigewahrsam gestorben. „Wir dürfen beim Blick auf die USA nicht vergessen, uns dem Rassismus gegenüber Schwarzen und People of Color vor unserer Haustür zu widmen“, so Fritsch abschließend. Die Jungen Linken wollen sich über den Sommer verstärkt mit dem Thema Antirassismus beschäftigen und Ungerechtigkeiten im Bezirk aufzeigen. Interessierte können sich unter oberoesterreich@jungelinke.at melden.


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