Corona-Erkenntnis: Die wichtigsten Güter müssen aus der Region kommen – auch Strom
VÖCKLABRUCK. Die Corona-Pandemie der letzten Wochen hat gezeigt, wie wichtig es ist, die Versorgung mit wichtigen Gütern im eigenen Land zu haben. Das gilt auch für die Energieversorgung.

Die Klima- und Energiestrategie der Bundesregierung #mission 2030 setzt sich zum Ziel, innerhalb der nächsten zehn Jahre die Stromversorgung in Österreich auf 100 Prozent erneuerbare Energie umzustellen. Hier wird auch die Photovoltaik (PV) einen großen Anteil leisten. Heruntergebrochen auf die einzelnen Einheiten würde es bedeuten, dass jeder Eigenheimbesitzer eine passende PV-Anlage am eigenen Gebäude errichten sollte. Mit einer Batterie kann der Strom gespeichert und vom Tag in die Nacht transportiert werden. Eine Batterie erhöht demnach den Anteil des PV-Stroms, den man selbst verbraucht. Die Anschaffung der Batterie kostet aber auch Geld. Warum nicht einfach die Batterie auf Räder stellen? Oder anders gesagt, kann man einfach das Geld, das für die Batterie vorgesehen ist, als Anzahlung für ein E-Fahrzeug verwenden. Laden mit PV-Überschuss-Strom steigert die Eigenverbrauchsrate und damit die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage. Rechnet sich so eine PV-Anlage überhaupt? Für die Umwelt und das Klima auf jeden Fall! Rein finanziell hat man das investierte Geld etwa bei der Hälfte der Lebensdauer wieder herinnen. Es gibt kaum sinnvollere Investitionen als solche in die eigene Immobilie. Die Komponenten einer PV-Anlage gibt es auch aus österreichischer Fertigung und die Montagefirma kommt sowieso aus der Region.


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