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TIMELKAM. Die Idee ist ebenso simpel wie genial: Mit einem praktischen Aufsatz für Zigarettenpackungen will der Timelkamer Martin Rosenberger Tschickstummeln den Kampf ansagen.

  1 / 2   Mit dem Stummelfach können die Tschickstummel mitgenommen und fachgerecht entsorgt werden. Das schon die Umwelt und sorgt für sauberere Straßen, Wege und Plätze. (Foto: Privat)

Zigarettenstummel sind ein weltweites Ärgernis: Pro Tag werden rund um den Globus zwölf Milliarden Stück weggeworfen, damit sind Zigarettenstummel der meist weggeworfene Gegenstand der Welt. Die Auswirkungen für die Umwelt sind enorm: Stummel bestehen aus bis zu 4.000 verschiedenen Chemikalien, geben ihre Giftstoffe bis zu zehn Jahre an die Umwelt ab und zerfallen währenddessen auch noch langsam zu Mikroplastik. Damit kann ein einziger Stummel bis zu 60 Liter Wasser verschmutzen. Tüftler Martin Rosenberger hat eine einfache Lösung für das Entsorgungsproblem: Das Stummelfach. Dabei handelt es sich um einen simplen Aufsatz für Zigarettenpackungen, mit dem der Umweltverschmutzung durch Zigarettenstummel endlich Einhalt geboten werden soll. Durch eine kleine Öffnung können die Zigarettenstummel geruchsneutral im Stummelfach transportiert und später in den Restmüll entsorgt werden. Das Stummelfach braucht durch seine Bauweise keinen extra Platz (wird auf die Zigarettenpackung geschoben) und wird so nachhaltig wie möglich aus 100 Prozent recycelter Pappe hergestellt und regional im Salzkammergut produziert. Personalisiert mit dem Logo von Vereinen oder Unternehmen ist das Stummelfach perfekt, um bei Veranstaltungen für Sauberkeit zu sorgen.

„Eine Langzeitstudie mit unseren Prototypen hat gezeigt, dass unser Stummelfach deutlich langlebiger ist, als von uns erwartet. Selbst bei häufigem Gebrauch und dauernder Aufbewahrung in der Hosentasche ist das Stummelfach nach fünf Monaten immer noch einsatzbereit. Natürlich zeigen sich dann erste Abnutzungsspuren, aber es kommt – wenn überhaupt – nur zu sehr geringen Geruchsanhaftungen“, sagt Rosenberger.

Das zukunftsweisende Projekt ist gelistet auf der Initiative „Wirtschaft für morgen“ der Wirtschaftskammer OÖ.


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