Handgefertigter Ohrschmuck aus Zell am Moos schafft es über den großen Teich

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Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 05.12.2021 08:20 Uhr

ZELL AM MOOS. In der Waschküche begann Katrin Waalch-Köllensperger mit der Herstellung ihrer Ohrringe – erst aus reiner Freude am Handwerk, doch schon bald wurden von allen Seiten die Rufe lauter, daraus mehr zu machen. Kurzerhand hing die studierte Betriebswirtschaftlerin und Wirtschaftspädagogin den Job bei der Bank an den Nagel – und zog ihr eigenes Ding durch: Die Ohrangerie war geboren und der Startschuss für ein erfolgreiches Unternehmen gelegt.

Seit Corona heißt es für die Unternehmerin allerdings „flexibel bleiben“ und online das Geschäft anzukurbeln. Eigentlich wollte Katrin Waalch-Köllensperger heuer wieder zur Adventausstellung in ihrem Atelier in Zell am Moos einladen. Auch andere Veranstaltungen waren geplant, wo die gebürtige Salzburgerin neben ihren handgefertigten Ohrringen und Armbändern zudem Tücher und andere Accessoires präsentiert und verkauft hätte. Doch Lockdown Nummer vier machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Wie viele andere Kunsthandwerksbetriebe auch, ist die Ohrangerie derzeit auf click & collect und auf Bestellungen über den Onlineshop angewiesen, um das Weihnachtsgeschäft gut über die Runden zu bringen.

Kundinnen kommen mit ihrem Outfit ins Atelier

Einen massiven Umsatzeinbruch hat die zweifache Mutter zum Glück nicht zu befürchten – zu groß ist mittlerweile ihr Kundenstamm und ihre Bekanntheit weit über Österreich hinaus.: „Aber mir fehlen die Begegnungen mit Menschen. Ich geh auf, wenn ich persönlichen Kontakt habe. In angenehmer Atmosphäre Ohrringe zu verkaufen ist etwas völlig anderes“, sagt Waalch-Köllensperger. „Immer wieder kommen beispielsweise Kundinnen in mein Atelier, weil sie für ein spezielles Outfit oder für einen besonderen Anlass Schmuck und Accessoires suchen und sich umsehen bzw. die vielen verschiedenen Ohrringe oder Armbänder ansehen und zur Kleidung probieren möchten. Mittlerweile schicken manche Fotos von ihrer Garderobe und ich suche den dazu passenden Ohrschmuck aus. Man muss flexibel bleiben in diesen Zeiten“, sagt Waach-Köllensperger.

Vom Mondseeland bis nach Amerika

Das persönliche Engagement und vor allem die Qualität und der einzigartige Stil ihrer Ohrringe sind wohl die Hauptgründe, dass sich der Kundenkreis von Waach-Köllensperger seit der Unternehmensgründung vor fünf Jahren schnell erweitert hat: Neben Österreich zählen Deutschland, Ungarn, Belgien, Liechtenstein und seit kurzem auch die USA zu den Lieferadressen der Ohrangerie. Die Verwendung von ausgezeichnetem Material ist für Waach-Köllensperger das A und O: „Am Beginn meiner Selbstständigkeit ließ ich mir von einer Goldschmiedin zeigen, wie die besten Verschlüsse hergestellt sein müssen, denn ein schöner und guter Ohrring steht und fällt mit einem hochwertigen Verschluss. Auch alle anderen Komponenten meiner Ohrringe und Armbänder sind hochwertig und beziehe ich ausschließlich aus Europa.“ Ein weiterer Erfolgsfaktor: „Ich orientiere mich nicht am Mitbewerb, sondern ziehe mein Ding durch.“ Dass diese Entschlossenheit die richtige Option ist, bewies Waach-Köllensperger bereits bei ihrer Unternehmensgründung.

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