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ATTNANG-PUCHHEIM. Angelika Winzig, ÖVP-Delegationsleiterin im Europaparlament, hat das Friedenslicht an das Europäische Parlament in Straßburg und die Europäische Volkspartei im Europaparlament übergeben. Leider waren die Schüler aus Oberösterreich dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht vor Ort dabei, sie wurden allerdings mit Videos in die Zeremonie eingebunden.

Angelika Winzig mit David Sassoli (Foto: EVP Lahousse)
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„Dieses Jahr war wieder zu großen Teilen von der Corona-Pandemie geprägt und auch das Weihnachtsfest ist davon überschattet. Mit dem weihnachtlichen Friedenslicht aus Bethlehem erinnern wir in der hektischen Vorweihnachtszeit daran, dass wir in der Europäischen Union in Frieden leben, während es im Osten Europas zahlreiche Konfliktherde gibt. Die Tradition des Friedenslichts ist ein Symbol europäischer Solidarität und ich freue mich auch dieses Jahr, die Botschaft des Weihnachtsfriedens ins Europaparlament und in die Europäische Union zu tragen. Damit setzen wir ein Zeichen der Verbundenheit zwischen den Menschen in Europa und der Welt“, sagt Angelika Winzig, Europaabgeordnete aus Attnang-Puchheim und Delegationsleiterin der ÖVP im Europaparlament. Sie überreichte das ORF-Friedenslicht an EU-Parlamentspräsident David Sassoli und Manfred Weber, Fraktionschef der Europäischen Volkspartei im Europaparlament.

Respekt und Toleranz

Manfred Weber: „Wann sonst brauchen wir eine solche Initiative, wenn nicht jetzt? In einer Zeit, in der die Spaltung unserer Gesellschaft im Angesicht der Corona-Pandemie wächst, die internationalen Spannungen überall und auch in Europa stärker werden und manche unsere christlichen Wurzeln infrage stellen, ist das Friedenslicht eine wichtige Erinnerung daran, was der Kern unserer christlichen Identität ist: Es geht um Respekt vor einander und Toleranz. Das Friedenslicht ist eine Quelle der Inspiration und ich bin all jenen dankbar, die es trotz der schwierigen Umstände nach Straßburg gebracht haben. Ein Licht für Europa und die ganze Welt.“

Das Friedenslicht kommt heuer zum 26. Mal aus Bethlehem in das Europaparlament. Von Anfang an spielen junge Menschen dabei eine große und wichtige Rolle, oberösterreichische Schüler unterstützen diese weihnachtliche Tradition. „Aufgrund der Pandemie konnten wir heuer leider niemanden nach Straßburg einladen, sobald das wieder möglich ist, werden wir die Veranstaltung wieder in einem größeren Rahmen zelebrieren“, so Winzig. In diesem Jahr hat die neunjährigen Rianna Danho das Licht in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet. Am Flughafen Wien hatte der elfjährige Tobias Nußbaumer aus Kirchham das Licht als heuriges Friedenslichtkind übernommen und nach Linz gebracht, wo es der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer und Sabina Korntner, Projektleiterin des ORF-Friedenslichts, entgegengenommen haben. Im Rahmen der großen „Licht ins Dunkel“-Gala hat Tobias Nußbaumer das Licht auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen überreicht.

„Ich danke allen herzlich, die es unter den derzeit schwierigen Bedingungen möglich gemacht haben, diesen schönen österreichischen Weihnachtsbrauch auch heuer zu pflegen“, sagt Winzig. „Wir wünschen allen Menschen eine friedliche und besinnliche Weihnacht und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2022, in dem wir hoffentlich die Pandemie überwinden.“


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