Immer weniger Unfälle geschehen in der oder auf dem Weg zur Arbeit
VÖCKLABRUCK. Eine aktuelle Statistik der AUVA zeigt, dass sich der Trend zur sinkenden Unfallrate fortsetzt. Herausforderungen für die Betriebe gab es genug, denn Kurzarbeit und Quarantäne bedeuteten auch, dass Aufmerksamkeit und Konzentration durch Mehrarbeit belastet waren.

Die Beschäftigungszahlen in Oberösterreich stiegen 2021 langsam wieder an. Die Herausforderungen für die Betriebe blieben weiter hoch. Es galt neben dem Pandemie-Management auch die nötigen Maßnahmen zur Sicherheit und zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu setzen, denn Kurzarbeit und Quarantäne bedeuteten auch, dass Aufmerksamkeit und Konzentration durch Mehrarbeit belastet waren. Oberösterreichs Betriebe konnten trotz dieser Mehrbelastung das Sicherheitsniveau in der Verhinderung von Arbeitsunfällen auf dem Vorkrisenniveau halten.
Rückgang an Arbeitsunfällen
So zeigt die Unfallrate, also die jährliche Anzahl von Unfällen pro 1.000 Beschäftigungsverhältnissen, mit einem Wert von 24,96 Prozent eine rückläufige Tendenz im Vergleich zu 2019 (27,36 Prozent). In absoluten Zahlen heißt das: 16.116 Arbeitsunfälle (ohne Wegunfälle) im Jahr 2021. Die meisten Unfälle passierten durch unkoordinierte Bewegungen beziehungsweise Zusammenstoßen (2.923 Unfälle). Dazu zählen unter anderem das Umknicken, das Treten auf spitze Gegenstände, aber auch Verlust der Kontrolle über Transport- oder Fördermittel wie Hebebühnen, Gabelstapler oder Hubwagen sowie Stürze.
Zahlen aus dem Bezirk
Der Bezirk Vöcklabruck verzeichnet 2021 1.109 Arbeitsunfälle, 89 davon auf dem Weg.


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