HTL und Stadt Vöcklabruck beschließen Zusammenarbeit
VÖCKLABRUCK. Unglaubliches Potenzial liegt in einer Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen HTL Vöcklabruck und der Bezirkshauptstadt, dessen sind sich der Direktor der HTL, Gernot Weissensteiner, und Bürgermeister Peter Schobesberger einig.

„Die HTL ist bereit, im Bereich der Energieoptimierung ihre Kompetenz und ihr Know-how durch interessante Diplom- und Abschlussarbeiten von Schülern für die Stadtgemeinde einzubringen“, so Weissensteiner.
Der Bürgermeister, selbst Absolvent der HTL, ist begeistert vom ersten Treffen mit Direktion und Abteilungsleitern „Ich habe unglaublich viele Ideen, wie wir gemeinsam weiterkommen können. Denken Sie an die rund 2,5 Millionen Kilowattstunden Strom oder die über 3 Millionen Kilowattstunden an Wärme, die die Stadt jedes Jahr verbraucht. Werden unsere Wasserbehälter aufgefüllt, wenn die Sonnenkraftwerke auf unseren Dächern aktiv sind oder passiert dies in der Nacht durch tschechische Atomkraft?“ Diese und andere Fragen sollen gemeinsam beantwortet werden, betonen Direktor und Bürgermeister.
Knackpunkt Energiespeicherung
Ein Knackpunkt für eine CO₂-neutrale Stromproduktion liegt in der saisonalen Energiespeicherung. Dieses Problem ist ungelöst. Wasserstoff könnte die Lösung dafür sein. „Wir haben mit Speicher-Kraftwerken und Wärme- und Leitungsnetzen die idealen Voraussetzungen für eine sektorübergreifende Nutzung in unserer Region. Das könnte richtungsweisend sein“, meint Bürgermeister Peter Schobesberger. „Auch in diese Richtung wollen wir gemeinsam arbeiten.“


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