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Online Redaktion, 19.10.2022 10:32

ST. GEORGEN/SCHÖRFLING.  “Die Bundesregierung zwingt den Gemeinden derzeit massenhaft Asylwerber auf. Dazu stellen wir klar, dass die Belastungsgrenze mehr als erreicht ist. Zeltstädte und zahlreiche junge Männer in St. Georgen im Attergau -  da ist es nur eine Frage der Zeit, bis Übergriffe passieren“, sagt Nationalratsabgeordneter Gerhard Kaniak aus.

NAbg. Gerhard Kaniak aus Schörfling (Foto: FPÖ)
NAbg. Gerhard Kaniak aus Schörfling (Foto: FPÖ)

Kaniak stelle sich an die Seite all jener Gemeinden, über die „drübergefahren“ werde. Das um 17 Zelte erweiterte Asylquartier in St. Georgen im Attergau ist für ihn eine tickende Zeitbombe. „Mir ist die Sicherheit der Bürger wichtiger als der angebliche humanitäre Aspekt“, so der freiheitliche Bezirkschef. Die Masse der Asylwerber sei „nämlich keineswegs schutzwürdig“, sondern aus wirtschaftlichen Gründen in das Land gekommen.

„Genug geleistet und ertragen“

Scharfe Kritik kommt auch von der FPÖ-Ortsgruppe St. Georgen im Attergau. „Mit dem EAZ Thalham haben die Gemeinde und die Bürger von St. Georgen in den letzten 20 Jahren genug geleistet und ertragen. Als Dank dafür wurden wir jetzt ein weiteres Mal vor vollendete Tatsachen gestellt und es wurden ohne Rücksichtnahme auf die Bürger weitere 150 Asylwerber einquartiert. Wir fordern daher nicht nur den sofortigen Abbau der Zelte, sondern auch die Schließung vom gesamten EAZ“, sagt FP-Fraktionsobmann Franz Schneeweiß.

Für Kaniak ist Wende in der Migrationspolitik notwendig

 “Die Masse der Asylwerber sind Wirtschaftsflüchtlinge, die über zahlreiche sichere Staaten deshalb nach Österreich kommen, weil es hier die höchsten Sozialleistungen gibt. Ginge es um eine Gefahr für Leib und Leben dieser Menschen, so wäre ihre Flucht im ersten sicheren Staat, den sie betreten haben, zu Ende“, so Kaniak, der zudem kritisiert: „Das Unterbringen von Asylwerbern ist mittlerweile ein lukratives Geschäftsmodell für einen ganzen Zweig der Asylindustrie geworden. Wir als FPÖ werden daher die geplante Protestaktion am 26. Oktober unterstützen und auch weiterhin den Finger in die Wunde legen sowie unbequeme Wahrheiten ansprechen! Wir müssen legale Möglichkeiten für jene schaffen, die gut qualifiziert sind und in Österreich etwas leisten und sich eine Existenz aufbauen wollen, aber viel restriktiver gegenüber all jenen, die nur zu uns kommen, um unseren Sozialstaat zu missbrauchen“, sieht Kaniak eine komplette Wende in der Migrationspolitik für dringend notwendig.


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