Frankenburg erwartet niedrigere Belagszahlen in Bundesbetreuungsstelle
FRANKENBURG. Bürgermeister Norbert Weber und die im Gemeinderat vertretenen Fraktionen setzen weiterhin auf Verhandlungen, um Wege zu einer vernünftigen, menschenwürdigen Unterbringung zu finden. Dazu gibt es Gespräche mit der Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen. Mitte Jänner wird mit Geschäftsführer Andreas Achrainer über offene Fragen und weitere Schritte zur Reduzierung der Belagszahl verhandelt.

Laut Innenministerium ist wegen des Winters und weil die Visafreiheit für Tunesier in Serbien endet, die Zahl der Neuanträge sehr gering. Das deckt sich mit dem Vorgehen der Frankenburger Gemeinderatsfraktionen, weiterzuverhandeln und die Zahlen bis Ende Februar genau zu beobachten. Falls nicht ein deutlicher Rückgang der Asylwerber spürbar ist, werden nächste Schritte in den Fraktionen festgesetzt.
Besonnene Verhandlungen
„Bitte vertraut unseren Verhandlungen und dem gewissenhaften und besonnenen Vorgehen der Frankenburger Gemeinderatsfraktionen“, ruft Bürgermeister Norbert Weber zur Mäßigung auf. Er befürchtet, dass eine Demonstration zum jetzigen Zeitpunkt genau das Gegenteil bewirkt und zudem Frankenburg in ein schiefes Licht rückt, da man ja nicht beeinflussen kann, welche Gruppierungen von Auswärts zu einer Demo kommen.
„Der Frankenburger Weg besonnener Verhandlungen führt zur versprochenen Reduzierung und nur mit beharrlichen, aber konstruktiven Verhandlungen werden wir unser Ziel erreichen“, ist Bürgermeister Norbert Weber überzeugt.


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