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VÖCKLAMARKT. Die biologische Landwirtschaft gab und gibt vielen Betrieben nach wie vor die Chance, die Wertschöpfung am Betrieb hoch zu halten und so in der Produktion zu bleiben. Für die Landwirtschaftskammer OÖ ist klar: Es gilt, wie in allen Bereichen der Landwirtschaft, Perspektiven für die junge Generation der Bio-Bauern aufzuzeigen. Das Beispiel Biohof Trausmühle in Vöcklamarkt (Unteralberting) zeigt, wie man in langer Tradition mit Bio-Produkten erfolgreich sein kann.

Die Kühe am Biohof Trausmühle haben viel Auslauf. (Foto: Privat)
  1 / 2   Die Kühe am Biohof Trausmühle haben viel Auslauf. (Foto: Privat)

Um den Biolandbau in Österreich für die Zukunft zu stärken, braucht es eine Steigerung der Bio-Anteile in der Gemeinschaftsverpflegung und eine Stärkung der Bio-Betriebe im Öpul (Österreichisches Programm für umweltgerechte Landwirtschaft). Nur dadurch können die Bauern den Herausforderungen für den Biolandbau in den nächsten Jahren aktiv entgegentreten. Österreichweit werden Schätzungen zufolge täglich 2,2 Mio. Mahlzeiten in der Außer-Haus-Verpflegung ausgegeben. Entsprechend groß ist das Potenzial für den Einsatz von Bio-Lebensmitteln. „Jeder Liter Bio-Milch und jedes Kilo Bio-Getreide, das in die öffentliche Gemeinschaftsverpflegung fließt, entlastet die derzeit angespannte Marktsituation“, sagt Johannes Liebl, Obmann von Bio Austria OÖ.

Beispiel Biohof Trausmühle

„Wenn wir über die Perspektive für den Biolandbau bis 2030 sprechen, dann muss unser aller Ziel sein, die Erfolgsgeschichte des Biolandbaus der letzten Jahre auch in Zukunft fortzuschreiben. Gemeinsam mit den Bio-Verbänden, allen voran Bio Austria, sowie den politisch Verantwortlichen und den wesentlichen Marktteilnehmern müssen wir eine breite Front für die biologische Landwirtschaft aufbauen“, bekräftigt Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Waldenberger. Am Biohof Trausmühle der Familie Vogtenhuber wird als Beispiel großer Wert auf eine möglichst selbstbestimmte Landwirtschaft, gesunde Tiere und gesunde Böden gelegt. Auf dem Bio-Heumilchbetrieb wird in langer Tradition Speisegetreide biologisch angebaut und am Hof selbst verarbeitet und gemahlen. Im Hofladen kann man Dinkel, Johannisroggen, Weizen, Purpurweizen, Hafer, verschiedene Mehle, Dinkelreis, Dinkelgries sowie Dinkel- und Haferflocken kaufen. Nähere Infos unter www.biohof-trausmühle.at


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