Bezirk Vöcklabruck soll Vorreiter der Energiewende werden
BEZIRK VÖCKLABRUCK. Bei einem Besuch mehrerer Energieprojekte im Bezirk informierten sich SPÖ-Landesrat Martin Winkler und Vöcklabrucks Bürgermeister Peter Schobesberger über innovative Lösungen für eine klimafreundliche Energieversorgung. Ziel sei es, den Bezirk zu einem Vorreiter der Energiewende zu entwickeln.

Besichtigt wurden unter anderem das neue Power-to-Heat-System der Lenzing AG, das überschüssigen Photovoltaikstrom in Prozesswärme umwandelt, ein Batteriespeicher beim KWG-Wasserkraftwerk in Pichlwang sowie die im Bau befindliche Großelektrolyseanlage der RAG Austria zur Erzeugung von grünem Wasserstoff. Zudem befindet sich im Bezirk Österreichs erster geologischer Wasserstoffspeicher.
Schobesberger sieht großes Potenzial in der Vernetzung der vorhandenen Infrastruktur. „Im Bezirk Vöcklabruck ist vieles vorhanden, was wir für die Energiewende brauchen – Wasserkraft, Wasserstoff, Batteriespeicher, Wärmenetze und eine starke Industrie. Jetzt müssen wir diese Bausteine intelligent miteinander verbinden. Dann kann unser Bezirk zum Vorreiter der Energiewende werden“, sagt er.
Ein besonderes Anliegen ist Schobesberger der Ausbau der Fernwärme. Er spricht sich für eine Power-to-Heat-Anlage am Fernwärmestandort Timelkam aus. Überschüssiger Sonnenstrom könnte dort in Wärme umgewandelt werden, was die Fernwärme nachhaltiger machen und die Kosten langfristig senken würde.
Auch Landesrat Martin Winkler betont die Chancen der Region: Die Kombination aus Wasserkraft, Wasserstofftechnologie und innovativen Unternehmen biete beste Voraussetzungen, um die Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten und die regionale Wertschöpfung zu stärken.


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